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Eine Digitalkamera fängt Licht ein — Informatik, 4–6

Eine Kamera verwandelt Licht aus einer echten Szene in ein Bild, das das Gerät speichern kann.

Von Licht zu Bild

Eine Digitalkamera betrachtet das Licht aus einer Szene, etwa von deinem Gesicht, einer Blume oder einem Gebäude. Winzige Teile in der Kamera messen dieses Licht und machen daraus Bildinformationen. Das Gerät speichert diese Informationen, damit du die Szene auf einem Bildschirm sehen kannst.

Warum Kameras erfunden wurden

Menschen wollten den Anblick von etwas behalten, nachdem es vorbei war: einen Geburtstag, ein Familienmitglied oder einen fernen Ort. Zeichnen kann das, dauert aber und zeigt vielleicht nicht jedes Detail. Eine Kamera löst das Problem, indem sie das Licht eines Augenblicks schnell aufnimmt.

Fotografiere eine Blume

Du richtest ein Tablet auf eine gelbe Blume und tippst auf den Kameraknopf. Licht von Blütenblättern und Blättern gelangt in die Kamera. Sie misst das Licht, bildet Informationen über Farbe und Form und speichert sie als Bild. Du öffnest die Galerie und siehst ein neues Bild der Blume.

Die Kamera sieht nicht wie du

Es ist verständlich zu sagen, dass eine Kamera „sieht“, weil ihr Bild deinem Anblick ähneln kann. Deine Augen und dein Gehirn erkennen aber Bedeutungen, wählen Wichtiges aus und verstehen eine dunkle Szene. Die Kamera misst nur das Licht vor ihr, daher kann das Bild dunkel, zu hell oder verwackelt sein.

Wo du es verwendest

Du nutzt eine Kamera, um dich an ein Gebäude zu erinnern, eine Beobachtung festzuhalten oder einem Familienmitglied dein Werk zu zeigen. Auch ein Barcodescanner und eine Videotürklingel nutzen Licht, um Bildinformationen zu sammeln. Bevor du jemanden fotografierst, frage zuerst. Die Kamera nimmt eine echte Person auf, nicht nur ein Spielzeug auf dem Bildschirm.

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