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Strichcodes sind Codes, die Computer lesen können — Informatik, 4–6

Ein Strichcode macht aus einer Sache ein Muster aus Linien, das ein Scanner erkennen kann. Du begeg­n­est ihm, wenn ein Erwachsener Essen kauft oder eine Bibliothek ein Buch erfasst.

Ein Muster kann für eine Sache stehen

Schau dir die Streifen auf einer Müslischachtel an. Für deine Augen sind es nur helle und dunkle Linien, aber ein Scanner macht daraus Informationen über das Produkt. Der Computer findet dann den Namen oder den Preis, ohne dass jemand ihn eintippen muss.

Warum Streifen statt Tippen verwenden?

Geschäfte können Tausende verschiedene Dinge haben. Jeden Namen und Preis einzutippen würde dauern und Fehler verursachen können. Ein kurzes Muster hilft dem Computer deshalb, den passenden Datensatz schnell zu finden; der Code muss nicht die ganze Geschichte enthalten.

Eine Schachtel scannen

Stell dir eine Schachtel mit der Zahl 5012345678900 im Strichcode vor. Zuerst beleuchtet der Scanner die Streifen. Dann erkennt er, welche Stellen Licht zurückwerfen und welche dunkel sind, und macht daraus eine Zahl. Zum Schluss sucht der Ladencomputer die Zahl und zeigt „Apfelsaft, 2 €“ an.

Ein Strichcode ist kein Bild des Preises

Es ist verständlich zu denken, längere oder dickere Streifen würden einen höheren Preis zeigen. Schließlich sehen sie wie ein geheimes Bild aus. Meist liefert der Code aber eine Kennnummer, während der Ladencomputer den Preis getrennt speichert. Deshalb kann dasselbe Produkt an verschiedenen Orten unterschiedlich viel kosten.

Wo du Strichcodes findest

Du findest Strichcodes auf Lebensmitteln, Spielzeug, Medikamentenschachteln und Bibliotheksbüchern. Ein Scanner an der Kasse findet damit ein Produkt, ein Bibliotheksscanner erkennt damit ein Buch. Das ist nützlich, wenn viele Dinge schnell und zuverlässig benannt werden müssen.

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