Regeln helfen allen — Politische Bildung, 4–6 Jahre
Regeln machen gemeinsame Tätigkeiten sicherer und gerechter. Kinder begegnen ihnen zu Hause, in der Schule und beim Spielen mit anderen.
Eine Regel zeigt, was wir tun
Eine Regel ist eine vereinbarte Art zu handeln, wenn Menschen einen Ort oder ein Spiel teilen. Sie kann sagen, was man tun soll, etwa warten, oder was man lassen soll, etwa schubsen. Gute Regeln zeigen, was alle erwarten können.
Warum brauchen wir Regeln?
Ohne eine Regel wollen vielleicht zwei Menschen gleichzeitig dieselbe Schaukel, denselben Ball oder dasselbe Spielteil. Jemand kann sich verletzen oder immer ausgeschlossen werden. Regeln lösen dieses Problem mit einem gemeinsamen Plan.
Eine Regel in Aktion
Drei Kinder möchten den einzigen roten Roller benutzen. Zuerst vereinbaren sie: Eine Person fährt bis zum Baum und zurück. Die anderen beiden warten hinter der Linie. Danach wechseln sie in derselben Reihenfolge. So kommt jeder dran, ohne Ziehen oder Streit.
Eine Regel ist nicht nur eine Strafe
Man denkt leicht, Regeln seien vor allem dazu da, uns aufzuhalten oder Fehler zu bestrafen. Das scheint so, wenn ein Erwachsener „Nein“ sagt. Eine Regel kann aber auch allen eine faire Chance geben und Gefahr verhindern. Frage, welches Problem sie lösen soll.
Regeln ausserhalb der Schule
An Fussgängerübergängen, in Aufzügen, Schwimmbädern und Fussballspielen gibt es Regeln. Bei Rot stehen zu bleiben schützt; auf die Aufzugtüren zu warten verhindert Schubsen. Regeln beseitigen nicht jedes Risiko, machen gemeinsame Orte aber sicherer.
Weiter erkunden
Andere Sprachen
MyLeoNes™ wird geladen…