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Gemeinsame Dinge pflegen — Politische Bildung, 4–6 Jahre

Gemeinsame Dinge und Orte bleiben brauchbar, wenn alle gut auf sie achten. Politische Bildung, 4–6 Jahre.

Gemeinsam bedeutet: Alle dürfen es benutzen

Ein Bibliotheksbuch, eine Schaukel und ein Klassenpuzzle können allen gehören, nicht nur der Person, die sie gerade benutzt. Auf sie zu achten bedeutet, sie vorsichtig zu benutzen, zurückzulegen und Bescheid zu sagen, wenn etwas kaputtgeht. Dann kann auch die nächste Person sie nutzen.

Warum auf gemeinsame Dinge achten?

Eine einzelne Person kann nicht jedes kaputte Buch, jede Pflanze oder jedes Spielgerät ersetzen. Gemeinsame Dinge gibt es, damit eine Gruppe sie zusammen nutzen kann, aber das funktioniert nur, wenn sie lange halten. Darauf zu achten löst ein Problem: Sonst verlieren alle etwas Nützliches.

Die Bücherecke pflegen

In der Leseecke stehen 12 Bücher. Nach dem Lesen schließt Ana ihr Buch, prüft, ob keine Seite geknickt ist, und stellt es mit dem Buchrücken nach außen ins Regal. Sie entdeckt eine eingerissene Seite, legt das Buch in die Reparaturkiste und sagt der Lehrkraft Bescheid. So kann es repariert werden.

Es gehört nicht niemandem

Ein Kind denkt vielleicht: „Es gehört nicht mir, also muss ich nicht darauf achten.“ Das ist verständlich, wenn „mir“ bedeutet, dass eine Sache nur einer Person gehört. Gemeinsam bedeutet aber, dass viele sie nutzen dürfen. Deshalb trägt jeder einen kleinen Teil der Verantwortung.

Gemeinsame Dinge außerhalb der Schule

Diese Idee gilt im Aufzug, im Bus, im Park oder an einem öffentlichen Brunnen. Wirf Abfall in den Mülleimer, benutze Geräte vorsichtig und lass anderen Platz. Solche kleinen Handlungen halten gemeinsame Orte sauber, sicher und für die nächste Person bereit.

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