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Säuren, Basen und pH — Chemie, 14–17 Jahre

Die pH-Skala beschreibt, wie sauer oder basisch eine wässrige Lösung ist. Sie macht aus einer chemischen Eigenschaft eine Zahl, die man prüfen, vergleichen und sicher anwenden kann.

Was der pH-Wert sagt

In wässrigen Lösungen erhöhen Säuren die Menge an Wasserstoffionen, während Basen sie verringern oder Hydroxidionen vermehren. Ein pH-Wert unter 7 ist sauer, 7 unter üblichen Bedingungen neutral und über 7 basisch; die Skala ist logarithmisch, keine einfache Punktzahl.

Warum Säure gemessen wird

Man bemerkte, dass Stoffe mit scharfem Geschmack oder glitschigem Gefühl anders reagieren konnten, doch Probieren und Anfassen sind gefährlich. Eine Zahlenskala ermöglicht es, Boden, Lebensmittel, Blut und industrielle Mischungen zu kontrollieren, ohne zu raten oder Kontakt zu riskieren.

pH 3 und pH 5 vergleichen

Nehmen wir an, Zitronensaft hat pH 3 und ein Getränk pH 5. Der Unterschied beträgt zwei pH-Einheiten. Da jede Einheit eine Verzehnfachung der Wasserstoffionenkonzentration bedeutet, enthält der Saft 10 × 10 = 100-mal mehr Ionen und ist viel saurer.

pH ist kein gewöhnliches Lineal

Ein häufiger Fehler ist zu sagen, pH 4 sei doppelt so sauer wie pH 2, weil 4 das Doppelte von 2 ist. Das ist verständlich bei einer gewöhnlichen Skala, aber pH ist logarithmisch: pH 2 hat die 100-fache Wasserstoffionenkonzentration von pH 4.

Systeme im richtigen Bereich halten

Schwimmbäder werden geprüft, damit Desinfektionsmittel wirken und Haut und Augen nicht reizen. Auch Landwirte und Wassertechniker stellen den pH-Wert ein, weil Pflanzen, Mikroben und Wasserlebewesen bestimmte Bereiche brauchen; der passende Wert hängt vom System ab.

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