Zersetzer: Nährstoffe in die Natur zurückführen — Biologie, 11–13 Jahre
Zersetzer bauen tote Lebewesen und Abfälle ab. Sie erzeugen keine Energie, geben aber nützliche Stoffe an Boden und Wasser zurück, wo Pflanzen sie erneut aufnehmen können.
Die Natur verwendet Stoffe wieder
Bakterien, Pilze und kleine Tiere, die Zersetzer heißen, ernähren sich von totem Material und Abfällen. Sie zerlegen große Stoffe in kleinere und setzen Mineralstoffe und Gase frei. Die Stoffe gelangen zurück in die Umwelt, statt für immer in einem Organismus zu bleiben.
Warum Zersetzung wichtig ist
Wenn tote Blätter und Körper sich nur anhäufen würden, blieben wichtige Elemente eingeschlossen, und Pflanzen hätten irgendwann zu wenig davon. Zersetzung löst dieses Recyclingproblem. Sie beseitigt totes Material, macht Schadstoffe aber nicht harmlos und geschieht nicht immer schnell.
Ein gefallenes Blatt kehrt in den Boden zurück
1. Ein Blatt fällt zu Boden und enthält Kohlenstoff und Mineralstoffe. 2. Pilze und Bakterien wachsen darauf und geben Verdauungsstoffe ab. 3. Das Blatt wird zu kleineren Stücken und schließlich zu einfachen Stoffen. 4. Bodenorganismen und Pflanzen nutzen einen Teil davon, während Kohlenstoff auch als Kohlenstoffdioxid in die Luft gelangt.
Zersetzer erzeugen Boden nicht aus dem Nichts
Es ist verständlich zu denken, Zersetzer ließen tote Dinge einfach verschwinden. Sie wandeln Stoffe um, und ein Teil wird Bodenbestandteil, aber Masse wird nicht zerstört: Gase, Wasser und kleine Teilchen gelangen irgendwohin.
Kompost und gesunde Gärten
Ein Komposthaufen nutzt denselben Grundprozess wie der Waldboden. Feuchte Pflanzenreste werden von Zersetzern abgebaut und zu dunklem, nährstoffreichem Material, das den Boden verbessern kann. Kompost braucht Luft, passende Feuchtigkeit und Zeit; Plastik wird nicht auf dieselbe Weise zersetzt.
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