Tiere lassen sich nach ihrem Körperbau ordnen — Biologie, 7–10 Jahre
Eine Wirbelsäule ist ein nützlicher Hinweis zum Ordnen von Tieren, aber Tiere ohne Wirbelsäule können andere feste Körperstrukturen haben.
Die Wirbelsäule ist ein nützlicher Hinweis
Wissenschaftler ordnen Tiere nach gemeinsamen Merkmalen, nicht danach, wo sie leben oder wie groß sie sind. Eine wichtige Einteilung unterscheidet Wirbeltiere mit einer Wirbelsäule im Körper von Wirbellosen ohne Wirbelsäule. Zu den Wirbellosen gehören Insekten, Würmer, Schnecken und Kraken.
Warum Tiere ordnen?
Es gibt Millionen von Tierarten. Ohne ein System wäre es verwirrend, sie alle zu benennen und zu vergleichen. Eine Einteilung nach gemeinsamen Körpermerkmalen hilft, ein unbekanntes Tier zu erkennen und Gemeinsamkeiten mit bekannten Tieren zu suchen. Dieses System entstand durch genaues Beobachten und Vergleichen.
Drei Tiere, ein Hinweis
Ordne drei Tiere nach einer Wirbelsäule: 1) Eine Taube hat Knochen und eine Wirbelsäule und ist deshalb ein Wirbeltier. 2) Ein Regenwurm hat keine Wirbelsäule und ist deshalb ein Wirbelloses. 3) Auch eine Schnecke hat keine Wirbelsäule. Entscheidend ist das Merkmal, nicht Fliegen, Kriechen oder eine Schale.
Keine Wirbelsäule bedeutet nicht kein Skelett
Es ist verständlich zu denken, ein Wirbelloses sei weich und ohne Halt, weil Regenwürmer keine harten Knochen haben. Viele Wirbellose besitzen aber ein Skelett: Ein Käfer hat eine harte Außenhülle und eine Schnecke ein Gehäuse. Das Wort sagt nur, dass eine Wirbelsäule fehlt.
Tiere im Alltag ordnen
Eine Naturführerin nutzt Körpermerkmale, um ein Tier auf einem Spaziergang zu bestimmen, auch wenn der Name unbekannt ist. Museen und Zoos ordnen Informationen in Gruppen, damit Besucher Tiere leichter vergleichen können. Auch ein Tierarzt kann gemeinsame Körperstrukturen betrachten, um die Funktion eines Tierkörpers zu verstehen.
Weiter erkunden
Andere Sprachen
MyLeoNes™ wird geladen…