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Kometen — Astronomie, 4–6 Jahre

Ein Komet ist ein kleines Objekt aus Eis und Staub, das durch den Weltraum reist. In der Nähe der Sonne bildet ein Teil davon eine helle Wolke und einen Schweif.

Was ein Komet ist

Ein Komet ist eine kalte Mischung aus Eis, Staub und Gestein. Weit von der Sonne entfernt kann er wie ein dunkler, gefrorener Klumpen aussehen. Kommt er der Sonne näher, erwärmt ihr Licht ihn, und Gas und Staub breiten sich aus. So können ein heller Kopf und ein langer Schweif entstehen.

Warum Kometen Schweife haben

Menschen fragten sich, warum manchmal ein heller Himmelskörper erschien und dann jahrelang verschwand. Der Schweif gibt einen Hinweis: Die Wärme der Sonne verwandelt etwas Eis in Gas und drückt Staub weg. Er ist keine Spur wie der Rauch eines Zuges; Sonnenlicht und ein Strom von Teilchen formen ihn.

Den Halleyschen Kometen beobachten

Der Halleysche Komet wurde 1986 von der Erde aus gesehen und wird etwa 2061 wieder erwartet. Zuerst reist er sehr weit von der Sonne weg, bleibt kalt und hat kaum einen sichtbaren Schweif. Dann kommt er näher und Sonnenlicht erwärmt ihn. Schließlich leuchten Gas und Staub um ihn herum, sodass man ihn leichter beobachten kann.

Eine verständliche Verwechslung

Auf Bildern sieht man einen Kometen oft mit dem Schweif hinter sich. Daher liegt der Gedanke nahe, dass der Schweif seine Bewegungsrichtung zeigt. Meist zeigt er aber von der Sonne weg und wird von Sonnenlicht und Teilchen fortgedrückt. Während der Komet um die Sonne reist, kann sein Schweif anders zeigen als seine Bewegungsrichtung.

Kometen und was wir lernen

Forschende untersuchen Kometen, weil ihr Eis und Staub aus der frühen Zeit des Sonnensystems stammen. Raumsonden sind an Kometen vorbeigeflogen, haben sie fotografiert und ihr Material untersucht. Kometen können Staub auf ihrer Bahn zurücklassen; durchquert die Erde diese Staubspur, verglühen kleine Stücke in der Atmosphäre und erzeugen einen Meteorschauer.

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