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Warum Astronauten in der Umlaufbahn schweben — Astronomie, 7–10 Jahre

Astronauten in einem Raumschiff sind nicht außerhalb der Erdanziehung. Sie und das Raumschiff fallen gemeinsam um die Erde herum, wodurch sie schwerelos zu schweben scheinen.

Eine Umlaufbahn ist ein Fall um die Erde

Ein Raumschiff in einer Umlaufbahn wird ständig zur Erde gezogen, bewegt sich aber zugleich sehr schnell seitwärts. Es verfehlt den Boden immer wieder, weil sich die Erde darunter krümmt. Astronauten schweben, weil sie samt Werkzeugen und Raumschiff gemeinsam fallen.

Warum musste man Umlaufbahnen verstehen?

Um einen Menschen oder Satelliten um die Erde zu schicken, mussten Ingenieure zwei Probleme lösen: zurückzufallen oder davonzufliegen. Die richtige Geschwindigkeit lässt die Schwerkraft den Weg zu einer Schleife krümmen, sodass das Raumschiff lange über der Erde bleibt.

Eine einfache Berechnung einer Umlaufbahn

Die Internationale Raumstation fliegt etwa 400 Kilometer über der Erde. Schritt 1: Würde sie gerade nach unten fallen, zöge die Schwerkraft sie zur Erde. Schritt 2: Mit ungefähr 28 000 Kilometern pro Stunde seitwärts fällt sie, während sich die Erde krümmt, und kreist weiter.

Die Schwerkraft ist nicht verschwunden

Es ist verständlich zu denken, Astronauten schweben, weil es im Weltraum keine Schwerkraft gibt: Ihre Füße drücken nicht auf einen Boden. Doch die Schwerkraft zieht sie weiter an; sie fühlen sich schwerelos, weil der Boden mit ihnen fällt und nicht gegen ihre Füße drückt.

Wozu Umlaufbahnen dienen

Satelliten in Umlaufbahnen können Wolken fotografieren, Telefonsignale übertragen und Navigationssystemen helfen, Orte zu bestimmen. Sie brauchen die passende Geschwindigkeit und Höhe: Zu langsam sinken sie, zu schnell wechseln sie vielleicht ihre Bahn.

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