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Polarlichter: Lichter von Sonne und Erde — Astronomie, 7–10 Jahre

Polarlichter sind farbige Himmelslichter. Sie entstehen, wenn Teilchen der Sonne weit über der Erde auf Gase treffen.

Lichtvorhänge am Himmel

Ein Polarlicht ist ein leuchtendes Muster hoch in der Atmosphäre, oft grün, manchmal aber auch rot, violett oder blau. Teilchen von der Sonne werden zu den Polarregionen der Erde gelenkt und bringen dort Gase zum Leuchten.

Warum erforschte man Polarlichter?

Polarlichter können wie bewegte Flammen aussehen, weshalb Menschen Geschichten und Namen für sie erfanden. Forschende untersuchen sie, weil Form und Stärke zeigen, wie Teilchen der Sonne mit dem Magnetfeld und der oberen Luftschicht der Erde wechselwirken.

Ein grünes Polarlicht erklären

1. Ein Ausbruch auf der Sonne schickt geladene Teilchen zur Erde. 2. Das Erdmagnetfeld lenkt viele davon nach Norden und Süden. 3. Dort treffen sie hoch oben auf Sauerstoff. 4. Der Sauerstoff sendet grünes Licht aus, und ein grünes Polarlicht erscheint.

Polarlichter sind keine Wolken und keine Flammen

Es ist verständlich, ein Polarlicht für eine Wolke oder ein Feuer zu halten, weil es weiche Formen hat und zu wogen scheint. Tatsächlich leuchtet Gas hoch über dem Boden, angeregt von ankommenden Teilchen; es brennt nicht und hängt nicht tief wie eine Wolke.

Polarlichter helfen, das Weltraumwetter zu beobachten

Ein starker Teilchenausstoß der Sonne kann Polarlichter heller machen und weiter von den Polen entfernt erscheinen lassen. Dasselbe Ereignis kann Funksignale, Satelliten oder Stromnetze stören; deshalb beobachten Forschende Sonne und Polarlichter.

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