Eine Schlafroutine — Wohlbefinden, 7–10 Jahre
Ein regelmässiger Abendablauf hilft dem Körper und dem Gehirn, sich auf den Schlaf vorzubereiten.
Was eine Schlafroutine ist
Eine Schlafroutine besteht aus ruhigen Schritten, die du jeden Abend fast in derselben Reihenfolge machst. Dazu können Aufräumen, Waschen, Lesen und Lichtausmachen gehören. Die Wiederholung zeigt deinem Körper, dass die Schlafenszeit näher kommt.
Warum Routinen helfen
Das Problem ist, dass ein anstrengender Tag das Gehirn beim Zubettgehen noch wach halten kann. Menschen entwickelten Abendroutinen, weil gleiche, ruhige Signale den Wechsel von Aktivität zu Ruhe erleichtern. Eine Routine löst nicht jedes Schlafproblem, kann aber Eile und Unsicherheit verringern.
Ein echter Abendplan
Maya möchte um 20:30 im Bett sein, beginnt aber oft erst um 20:25 mit dem Vorbereiten. Sie startet um 19:55: fünf Minuten für die Schultasche, zehn fürs Waschen und den Pyjama, fünfzehn zum Lesen, dann geht um 20:25 das Licht aus. Die letzten fünf Minuten fangen eine kleine Verzögerung auf.
Die Falle der Perfektion
Ein häufiger Fehler ist zu glauben, dass ein später Abend die ganze Routine zerstört und ein neuer Versuch sinnlos ist. Das wirkt logisch, weil eine Routine regelmässig sein soll. In Wirklichkeit kannst du am nächsten Abend mit dem nächsten ruhigen Schritt weitermachen; beständig sein heisst zurückkehren, nicht sich nie verändern.
Wo es hilft
Dieselbe Idee hilft vor anderen Veränderungen, etwa vor dem Schulweg oder einem Zahnarztbesuch. Tasche packen, Uhr prüfen und Kleidung am Vorabend auswählen kann den Morgen ruhiger machen. Das hilft, weil bekannte Schritte weniger Entscheidungen verlangen, wenn du müde bist.
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