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Bewegungspausen — Wohlbefinden, 7–10 Jahre

Kurze, passende Bewegung kann die Aufmerksamkeit auffrischen und dem Körper neue Bereitschaft geben.

Was eine Bewegungspause ist

Eine Bewegungspause ist ein kurzer Wechsel vom Sitzen zu einer Bewegung. Du kannst dich strecken, Wasser holen, balancieren oder zehn sanfte Sprünge machen. Es geht nicht um Kraft; du willst deine Aufmerksamkeit wecken, ohne dich zu verletzen oder andere zu stören.

Warum Pausen helfen

Das Problem ist, dass Körper und Geist nicht dafür gemacht sind, endlos in einer Position zu bleiben und sich zu konzentrieren. Menschen haben beim Arbeiten schon immer ihre Haltung gewechselt, sind gegangen und haben sich gestreckt, bevor es dafür einen Namen gab. Eine kurze Pause kann Unruhe verringern und die Rückkehr zur Aufgabe erleichtern.

Eine passende Pause wählen

Leo zeichnet seit 25 Minuten und seine Schultern fühlen sich steif an. Er legt den Stift hin, kreist fünfmal mit den Schultern, steht auf, geht zum Fenster und atmet dreimal langsam. Nach einer Minute setzt er sich wieder hin und beendet die Zeichnung; die Pause änderte seine Haltung, ohne ein neues Spiel zu werden.

Die Falle des Wartens

Ein häufiger Fehler ist, mit der Bewegung zu warten, bis man völlig erschöpft ist. Das wirkt logisch, weil eine Pause wie eine Belohnung nach dem Fertigwerden erscheinen kann. Kleine Veränderungen früher sind aber oft leichter und kürzer, als nach langer Steifheit oder Unruhe wieder in Schwung zu kommen.

Wo es hilft

Bewegungspausen gehören zum Alltag: nach einer Autofahrt, beim Kochen, bei den Hausaufgaben oder beim Warten auf den Bus. Strecken oder Gehen kann den Gelenken einen Positionswechsel ermöglichen und die Aufmerksamkeit zurückbringen. Die Bewegung muss zum Ort, zur Zeit und zu den Menschen um dich herum passen.

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