Körpersignale wahrnehmen — Wohlbefinden, 7–10 Jahre
Der Körper zeigt seine Bedürfnisse oft, bevor wir sie in Worte fassen können. Hunger, Durst, Müdigkeit oder Anspannung zu bemerken hilft bei kleinen Entscheidungen für das Wohlbefinden.
Der Körper sendet Signale
Der Körper gibt ständig Hinweise: Ein trockener Mund kann Durst bedeuten, ein schwerer Kopf Müdigkeit und angespannte Schultern Anspannung. Diese Hinweise erklären nicht alles, aber wir sollten sie vor einer Entscheidung beachten.
Warum Signale beachten?
Wenn wir ein Körpersignal übersehen, kann ein kleines Bedürfnis zu einem größeren Problem werden: Aus Durst wird Kopfschmerz oder aus Müdigkeit ein Streit. Wer es früh bemerkt, kann eher etwas trinken, sich ausruhen oder eine Pause erbitten.
Drei Signale lesen
Nach der Schule ist Leo gereizt und kann sich nicht konzentrieren. Er prüft drei Hinweise: Sein Mund ist trocken, sein Magen leer und seine Augen sind schwer. Er trinkt Wasser, isst einen Imbiss und ruht zehn Minuten; dann prüft er erneut, wie es ihm geht, statt sich Vorwürfe zu machen.
Ein Signal ist keine Diagnose
Ein Kind denkt vielleicht: „Mein Bauch tut weh, also weiß ich genau, was los ist.“ Das ist verständlich, weil Körpersignale eindeutig wirken können; dasselbe Signal kann aber verschiedene Ursachen haben. Beachte es, versuche etwas Einfaches und Sicheres und sage einer vertrauten erwachsenen Person Bescheid, wenn es anhält oder ernst wirkt.
Wo das hilft
Körpersignale sind im Unterricht, beim Sport, auf Reisen, bei Aufgaben und beim Spielen wichtig. Wer müde Beine bemerkt, kann langsamer machen, und wer Sorge in der Brust spürt, kann um klare Anweisungen bitten; etwas zu bemerken heißt nicht, alles abzubrechen.
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