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Wie GPS deinen Standort findet — Technik, 11–13 Jahre

GPS beobachtet dich nicht aus dem Weltraum. Es vergleicht genau gemessene Signale von Satelliten und berechnet daraus deinen Ort auf der Erde.

Die Idee

Mehrere Satelliten senden Signale mit der Uhrzeit ihres Starts. Dein Handy vergleicht die Ankunftszeiten und schätzt seine Entfernung zu jedem Satelliten. Drei oder mehr Entfernungen können auf einen Ort auf der Karte zeigen.

Warum man es brauchte

Karten sind nützlich, wissen aber nicht, auf welcher Straße du stehst. Früher brauchte man oft Orientierungspunkte, Kompasse oder jemanden, der Koordinaten las. GPS findet den Standort automatisch, auch wenn bekannte Punkte fehlen.

Ein Beispiel

Stell dir vor, dein Handy empfängt Signale von drei Satelliten. Die Zeiten zeigen: 20 km von A, 25 km von B und 30 km von C entfernt. Zeichne diese drei Kreise auf eine Karte: Ihr Schnittpunkt ist dein geschätzter Ort. Echtes GPS korrigiert zusätzlich Uhr- und Signalfehler.

Der häufige Irrtum

Man könnte leicht denken, ein Satellit fotografiere dich. Das wirkt logisch, weil die Karte einen bewegten Punkt zeigt. Dieser Punkt wird aber aus Signalen berechnet, nicht von oben gesehen; Gebäude, Bäume oder ungenaue Zeiten können ihn verschieben.

Wo es eingesetzt wird

GPS hilft einer Navigations-App bei der Routenwahl und Rettungsdiensten, den ungefähren Ort eines Anrufers zu finden. Auch Schiffe, Flugzeuge, Landwirte und Sportuhren nutzen es. Weil der Standort geschätzt wird, können wichtige Entscheidungen zusätzlich Karten, Funk oder andere Geräte brauchen.

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