Neue Dinge können Angst machen, bevor sie vertraut werden — Psychologie, 4–6 Jahre
Unser Geist reagiert oft vorsichtig auf Unbekanntes. Kleine, sichere Schritte können helfen, dass ein neuer Ort, eine Person oder eine Tätigkeit leichter wirkt.
Das erste Mal kann sich anders anfühlen
Wenn etwas unbekannt ist, hat das Gehirn weniger Erfahrungen und sagt uns vielleicht, dass wir vorsichtig sein sollen. Wenn wir sehen, was passiert, und merken, dass wir sicher sind, kann sich dasselbe gewöhnlicher anfühlen.
Warum entsteht Vorsicht?
Vorsicht bei etwas Neuem kann uns schützen, wenn wir noch nicht wissen, was es kann. Das Problem ist, dass dieser Alarm auch bei etwas Harmlosen auftreten kann; sichere Schritte helfen uns, ihn zu überprüfen.
Ein neuer Spielplatz
Mia sieht auf einem neuen Spielplatz eine hohe Rutsche und fühlt sich unsicher. Zuerst beobachtet sie ein anderes Kind beim Klettern, dann berührt sie die Stufen und schliesslich klettert sie mit einem Erwachsenen in der Nähe hinauf. Jeder Schritt gibt ihr neue Informationen.
Angst beweist keine Gefahr
Ein Kind kann denken: „Ich habe Angst, also muss es gefährlich sein.“ Das ist verständlich, weil Angst uns warnen soll. Aber unbekannt und gefährlich sind nicht dasselbe; ein Erwachsener kann helfen zu prüfen, was wirklich passiert.
Eine neue Routine ausprobieren
Diese Idee hilft, wenn ein Kind eine neue Tätigkeit beginnt, eine neue Betreuungsperson kennenlernt oder einen unbekannten Ort besucht. Ein Bild, ein kurzer Besuch oder eine vertraute Person können den ersten Schritt klarer machen, aber nicht versprechen, dass alles Neue sicher ist.
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