Reibung kann Dinge bremsen — Physik, 4–6 Jahre
Reibende Oberflächen können Gegenstände abbremsen und uns helfen, sie festzuhalten. Physik, 4–6 Jahre.
Idee
Wenn zwei Oberflächen aneinander reiben, wird es schwieriger, dass eine über die andere gleitet. Diese Reibung heißt Friktion. Raue Oberflächen bremsen meist stärker als glatte, aber beide können reiben.
Warum
Man wollte verstehen, warum eine rutschende Kiste stehen bleibt und warum Schuhe auf dem Boden Halt finden. Reibung erklärt beides: Sie kann Bewegung bremsen, ist aber auch nützlich. Ohne genug Reibung wären Gehen und Festhalten schwierig.
Probier es aus
Lass dasselbe Spielzeugauto über einen glatten Tisch und dann über ein Handtuch gleiten. Schiebe es jedes Mal ungefähr gleich stark. Auf dem Tisch fährt es etwa 80 Zentimeter, bevor es stehen bleibt; auf dem Handtuch nur etwa 20. Das Handtuch erzeugt mehr Reibung, deshalb stoppt das Auto früher.
Ein häufiger Fehler
Man könnte denken, Reibung sei immer schlecht, weil sie ein Spielzeugauto stoppt. Das leuchtet ein, wenn etwas gleiten soll. Dieselbe Reibung gibt Schuhen aber Halt auf dem Boden. Würde man sie ganz entfernen, wäre Bewegung schwieriger.
Außerhalb der Schule
Reibung hilft Schuhsohlen beim Haften, Fahrradbremsen beim Abbremsen der Räder und Bleistiften beim Schreiben auf Papier. Man verringert sie, wenn Teile gleiten sollen, etwa durch glatte Flächen oder Öl in Maschinen. Man braucht jeweils nur so viel wie nötig.
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