Die Erdrotation verursacht Tag und Nacht — Physik, 7–10 Jahre
Die Erde dreht sich um eine gedachte Linie durch ihre Pole. Während sie sich dreht, zeigen verschiedene Orte zur Sonne und wenden sich dann von ihr ab. So entstehen regelmäßig Tag und Nacht.
Die Erde dreht sich wie ein Ball
Die Erde dreht sich um ihre Achse, eine gedachte Linie zwischen Nord- und Südpol. Ein Ort, der zur Sonne zeigt, hat Tag, weil er Sonnenlicht empfängt. Während die Erde sich dreht, liegt der Ort von der Sonne abgewandt und es wird Nacht. Dieser Ablauf wiederholt sich ständig.
Warum es Tag und Nacht gibt
Früher sahen die Menschen die Sonne über den Himmel wandern und konnten vernünftigerweise denken, dass sie um eine unbewegte Erde kreist. Die Erdrotation erklärt stattdessen, warum die Sonne sich scheinbar bewegt. Sie erklärt auch, warum es an verschiedenen Orten zu unterschiedlichen Zeiten Tag wird.
Ein Globus und eine Lampe
Klebe einen Aufkleber auf einen Globus und richte eine Lampe darauf. Zeigt der Aufkleber zur Lampe, ist dort Tag. Drehst du den Globus um eine Vierteldrehung, kommt der Aufkleber an die Grenze zwischen Licht und Dunkelheit, wie bei Sonnenaufgang oder -untergang. Nach einer weiteren halben Drehung ist dort Nacht.
Die Sonne kreist nicht jeden Tag um uns
Es ist natürlich zu sagen, dass die Sonne aufgeht und über den Himmel wandert, denn so sieht es vom Boden aus. Die Alltagsworte sind nützlich, können aber die Ursache verdecken. Die scheinbare Bewegung entsteht hauptsächlich durch die Erdrotation, die unsere Seite zur Sonne hin und wieder von ihr weg dreht.
Tag und Nacht im Alltag
Tag und Nacht helfen uns, Schlaf, Schule, Arbeit und Reisen zu planen. Uhren und Kalender beruhen auf wiederkehrenden Mustern, die mit Erdrotation und Erdumlauf zusammenhängen. Ein Globusmodell erklärt den Ablauf, aber nicht jedes Detail der Tageslänge, denn auch Jahreszeiten und Erdneigung spielen eine Rolle.
Weiter erkunden
Andere Sprachen
MyLeoNes™ wird geladen…