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Beschleunigung — Sport, 14–17 Jahre

Beschleunigung zeigt, wie schnell sich eine Geschwindigkeit ändert. Es geht nicht nur darum, schneller zu werden: Auch Bremsen oder ein Richtungswechsel zählt.

Was Beschleunigung bedeutet

Beschleunigung ist eine Änderung der Geschwindigkeit pro Zeit. Ein Auto beschleunigt beim Schnellerwerden, Bremsen oder Abbiegen, weil Geschwindigkeit auch die Richtung umfasst. Geradeaus mit gleichbleibender Geschwindigkeit zu fahren bedeutet: Die Beschleunigung ist null.

Warum misst man sie?

Mit der Beschleunigung kann man vorhersagen, wo ein Körper später ist und wie schnell er sich bewegt. Das war für Fahrzeuge, fallende Körper und Maschinen nötig; deshalb verglich man Geschwindigkeitsänderungen mit der verstrichenen Zeit. Die Regel lautet: Beschleunigung = Geschwindigkeitsänderung ÷ Zeit.

Ein Fahrrad wird schneller

Die Geschwindigkeit eines Radfahrers steigt in 3 s von 4 m/s auf 10 m/s. Zuerst berechnet man die Änderung: 10 − 4 = 6 m/s. Dann teilt man durch die Zeit: 6 ÷ 3 = 2 m/s². Die Beschleunigung beträgt also 2 m/s²; pro Sekunde kommen in diesem Zeitraum 2 m/s Geschwindigkeit hinzu.

Die häufige Verwechslung

Ein häufiger Fehler ist, jeden bewegten Körper als beschleunigt zu bezeichnen. Das ist verständlich, weil „beschleunigen“ nach „sich bewegen“ klingt. In der Physik bedeutet Beschleunigung aber eine Geschwindigkeitsänderung: Ein Zug mit konstanten 20 m/s beschleunigt nicht, ein gleich schnell abbiegendes Auto schon.

Wo sie verwendet wird

Sicherheitssysteme in Autos messen die Beschleunigung, um einen Unfall zu erkennen und schnell Airbags auszulösen. Sportwissenschaftler nutzen sie, um den Start eines Sprinters oder den Anstieg eines Radfahrers zu vergleichen. Das ist nützlich, weil Kräfte auf Menschen und Geräte stark davon abhängen, wie schnell sich die Bewegung ändert.

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