Magnete ziehen an und stoßen ab — Sport, 7–10 Jahre
Magnete können ohne Berührung wirken und haben zwei Enden mit unterschiedlichem Verhalten.
Magnete wirken auf Abstand
Ein Magnet kann bestimmte Metallgegenstände anziehen, ohne sie zu berühren. Seine beiden Enden heißen Pole: Nordpol und Südpol. Ungleiche Pole ziehen sich an, gleiche Pole stoßen sich ab. Zwei Nordpole gehen also auseinander, ein Nord- und ein Südpol bewegen sich aufeinander zu.
Warum Magnetismus entdecken?
Ein ungewöhnlicher Naturstein, Magnetit genannt, konnte Eisen anziehen, ohne berührt zu werden. Dadurch entstand eine wichtige Frage: Kann eine Kraft durch leeren Raum wirken? Menschen lernten, diesen Effekt zum Finden von Richtungen, Heben von Metall und Bewegen von Teilen zu nutzen. Die Idee entstand durch Versuche mit Anziehung und dem Verhalten der Pole.
Beispiel: fünf Gegenstände testen
Sam hält einen Magneten an eine Stahlklammer, einen Eisennagel, ein Stück Aluminiumfolie, eine Holzperle und einen Plastikknopf. Klammer und Nagel springen zum Magneten; die anderen drei nicht. Dann dreht er den Magneten um: Beide Enden ziehen die Stahlklammer an, aber gleiche Pole zweier Magnete stoßen sich ab.
Die häufige Verwechslung
Man könnte denken, dass jedes glänzende Metall von einem Magneten angezogen wird. Das ist verständlich, weil Eisen, Stahl und andere Metalle ähnlich aussehen können. Doch Aluminiumfolie, Kupfermünzen und viele Gegenstände aus Edelstahl werden möglicherweise nicht angezogen. Ein Magnettest ist zuverlässiger als die Beurteilung nach Farbe oder Glanz.
Magnete bei der Arbeit
Ein Kompass nutzt einen kleinen Magneten, der ungefähr nach Norden zeigt und beim Orientieren hilft. Magnete halten auch Zettel am Kühlschrank, helfen Lautsprechern beim Erzeugen von Tönen und bewegen Motoren in Spielzeug und Geräten. Recyclinganlagen verwenden starke Magnete, um Eisen und Stahl von anderem Abfall zu trennen.
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