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Schieben und Ziehen — Sport, 7–10 Jahre

Kräfte können Dinge in Bewegung setzen, anhalten, drehen oder verformen. Sport, 7–10 Jahre.

Eine Kraft ist ein Schieben oder Ziehen

Wenn du einen Ball trittst, eine Schublade öffnest oder Knete zusammendrückst, verwendest du eine Kraft. Eine Kraft kann einen Gegenstand bewegen, abbremsen, anhalten, drehen oder verformen. Kräfte treten oft paarweise auf: Du schiebst den Ball, und der Ball schiebt deinen Fuß zurück.

Warum brauchen wir diese Idee?

Menschen bemerkten, dass sich derselbe Gegenstand anders verhält, wenn man ihn stärker schiebt, seitlich zieht oder liegen lässt. Mit dem Begriff Kraft können wir diese Veränderungen erklären, statt nur zu sagen: „Es hat sich bewegt.“ Die Idee entstand beim Beobachten von Maschinen, Werkzeugen und bewegten Dingen.

Beispiel: eine Kiste bewegen

Eine Spielzeugkiste steht auf dem Boden. Zuerst schiebt Ana sie sanft, aber sie bleibt stehen, weil der Schub nicht ausreicht, um die Reibung des Bodens zu überwinden. Dann schiebt sie stärker, und die Kiste rutscht einen Meter. Als sie nicht mehr schiebt, wird die Kiste langsamer und bleibt wegen der Reibung stehen.

Die häufige Verwechslung

Man könnte denken, dass ein bewegter Gegenstand weiterhin von jemandem geschoben werden muss. Das klingt logisch, weil eine Schaukel weiterläuft, solange man sie schiebt. Doch nach dem Schub kann sich ein Gegenstand noch eine Weile bewegen; Reibung, Luft und andere Kräfte verändern seine Bewegung allmählich. Bewegung beweist also keinen andauernden Schub.

Kräfte im Alltag

Du nutzt Kräfte beim Fahrradfahren, beim Ziehen an einem Reißverschluss, beim Fangen eines Balls oder beim Drücken eines Schalters. Ingenieure berücksichtigen Kräfte beim Bau von Brücken, Fahrradbremsen und Spielgeräten. Sie müssen wissen, welche Teile sich bewegen, welche fest bleiben und wie stabil die Materialien sein müssen.

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