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Schwimmen und Sinken — Sport, 7–10 Jahre

Ein Gegenstand kann schwimmen, wenn das Wasser ihn stark genug nach oben drückt. Auch die Form zählt: Deshalb schwimmt ein schweres Stahlschiff, während ein kleiner Stahlnagel sinkt.

Wasser drückt nach oben

Wenn man etwas ins Wasser legt, drückt das Wasser es nach oben. Reicht dieser Auftrieb aus, um das Gewicht zu tragen, schwimmt der Gegenstand; sonst sinkt er. Nicht nur die Leichtigkeit zählt, sondern auch die Wassermenge, die seine Form verdrängt.

Das Problem, das Schiffe lösen

Menschen wollten Personen und schwere Güter über Wasser bringen, ohne unterzugehen. Ein massiver Metallklotz sinkt meist, aber eine hohle Form kann ihr Gewicht verteilen und genug Wasser verdrängen, um zu schwimmen. Schiffbauer planen deshalb die Form, nicht nur den Stoff.

Ton testen

Nimm eine Kugel Knetmasse und lege sie ins Wasser: Sie sinkt. Nimm sie heraus, forme aus derselben Knetmasse ein kleines Boot mit hohlem Inneren und setze es vorsichtig aufs Wasser. Es kann schwimmen, weil die Bootsform mehr Wasser verdrängt, bevor Wasser die Knetmasse füllt.

Der häufigste Irrtum

Es ist verständlich zu denken, dass alles aus Metall sinken muss, weil ein Metallschlüssel in einem Glas sinkt. Schwimmen hängt aber nicht nur vom Stoff ab. Ein Schiff ist hohl und enthält Luft; seine ganze Form verdrängt Wasser und bekommt dadurch genug Auftrieb.

Wo es vorkommt

Boote, Fähren und Frachtschiffe sind so gebaut, dass sie genug Wasser verdrängen und oben bleiben. Rettungswesten geben dem Körper eine leichte, luftgefüllte Form, sodass das Wasser ihn besser trägt. Taucher verändern ihren Auftrieb, indem sie Luft in ihre Ausrüstung geben oder herauslassen.

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