MyLeoNes™

Wirklichkeit und Fantasie in Medien — Medien, 4–6 Jahre

Medien können etwas zeigen, das wirklich passiert ist, oder eine Geschichte erfinden, die nur in der Fantasie existiert. Wir lernen, nach Hinweisen zu suchen, statt jedes Bild für einen Bericht aus dem echten Leben zu halten.

Manche Medieninhalte sind erfunden

Eine Kamera kann einen echten Hund aufnehmen, der durch einen Garten läuft. Ein Zeichentrickfilm kann einen sprechenden Hund zeigen; das ist erfunden. Beides kann Spaß machen, aber es verspricht nicht dasselbe. Das eine hält einen Moment fest, das andere erfindet ihn.

Warum den Unterschied erkennen?

Zu wissen, ob etwas echt oder erfunden ist, hilft uns, Medien sinnvoll und vorsichtig zu nutzen. Ein Fantasiedrache kann zu einer Geschichte gehören, aber eine echte Warnung vor einem heißen Ofen braucht Aufmerksamkeit. Der Unterschied ist wichtig, weil jede Botschaft etwas anderes von uns verlangt.

Nach Hinweisen suchen

Sam sieht ein Video von einer Katze mit einem winzigen Hut auf einem Fahrrad. Zuerst bemerkt er, dass sich ihre Beine nicht wie die eines Menschen bewegen. Dann sieht er hinzugefügte Zeichentricksterne auf dem Bildschirm. Er entscheidet, dass die Szene erfunden ist, vielleicht durch Bearbeitung.

Echt auszusehen ist kein Beweis

Ein Bild kann einem echten Ereignis sehr ähnlich sehen, deshalb ist es verständlich, ihm zuerst zu glauben. Bilder können aber gespielt, bearbeitet oder gezeichnet sein. Frag einen Erwachsenen, dem du vertraust, besonders wenn dich das Bild beunruhigt oder zu etwas Gefährlichem auffordert.

Geschichten und Aufnahmen

Zu Hause oder in einer Bibliothek siehst du vielleicht ein Familienvideo, ein Naturfoto und eine Fantasiegeschichte. Video und Foto können beim Erinnern oder Beobachten helfen; die Geschichte regt die Fantasie an. Du kannst alle drei mögen und trotzdem wissen, welcher Art sie sind.

Weiter erkunden

Andere Sprachen

MyLeoNes™ wird geladen…