Medien können Gefühle verändern — Medien, 4–6 Jahre
Bilder, Geräusche und Geschichten können verschiedene Gefühle auslösen. Medien, 4–6 Jahre.
Medien können Gefühle auslösen
Ein ruhiges Lied kann dich beruhigen, ein lautes Monster-Video kann dich erschrecken. Das Gefühl entsteht in dir, aber Bilder, Geräusche, Wörter und Tempo helfen dabei, es auszulösen.
Warum sind Gefühle wichtig?
Wenn du dein Gefühl bemerkst, erkennst du, wie ein Medium auf dich wirkt. Macht ein Geräusch dich angespannt oder ein Bild traurig, kannst du aufhören, mit einer vertrauten erwachsenen Person reden oder etwas Ruhigeres wählen. So sorgst du für dich.
Folge dem Gefühl
Ein Zeichentrickfilm beginnt mit leiser Musik und einem verlorenen Kätzchen, deshalb machst du dir Sorgen. Dann findet ein Freund das Kätzchen, und die Musik wird fröhlich: Du bist erleichtert. Bilder, Geschichte und Geräusche ändern sich, und dein Gefühl ändert sich mit.
„Alle fühlen dasselbe“
Man erwartet leicht, dass alle über denselben Witz lachen oder vor demselben Monster Angst haben. Das ist verständlich, weil alle dasselbe Medium sehen. Aber Menschen haben andere Erinnerungen und fühlen sich bei verschiedenen Dingen sicher. Dein Gefühl darf anders sein.
Wähle, was dir guttut
Vor einer Gute-Nacht-Geschichte kannst du ein ruhiges Buch statt eines gruseligen Videos wählen. Achte bei Musik oder einem Zeichentrickfilm auf Gesicht, Atmung und Gedanken. Wenn du dich zu schlecht fühlst, pausiere und bitte um Hilfe; du musst nicht weiterschauen.
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