Eine Medienbotschaft gestalten — Medien, 4–6 Jahre
Wenn wir zeichnen, fotografieren, aufnehmen oder etwas vorspielen, wählen wir, wie wir eine Idee zeigen. Kleine Entscheidungen bei Farbe, Ton und Reihenfolge helfen anderen beim Verstehen.
Wir wählen, was wir zeigen
Eine Medienbotschaft zu gestalten bedeutet, auszuwählen, was hineinkommt. Du kannst eine große Sonne zeichnen, einen fröhlichen Ton wählen oder Bilder in eine Reihenfolge bringen. Diese Entscheidungen lenken, was andere bemerken und verstehen.
Warum treffen wir Entscheidungen?
Eine Seite oder ein Bildschirm kann nicht alle Einzelheiten gleichzeitig zeigen. Deshalb wählen wir aus, was für unsere Geschichte oder Botschaft wichtig ist. Eine klare Auswahl hilft anderen zu wissen, wohin sie schauen, was zuerst passiert ist und wie sich jemand fühlt.
Eine Geschichte mit drei Bildern gestalten
Leo möchte zeigen, dass eine Pflanze Wasser braucht. Zuerst zeichnet er eine welke Pflanze und einen trockenen Blumentopf. Dann zeichnet er eine Hand, die Wasser gießt. Zum Schluss zeichnet er die aufrechte Pflanze mit einem neuen Blatt. Die Reihenfolge macht die Veränderung verständlich.
Mehr ist nicht immer klarer
Ein Kind fügt vielleicht jede Farbe, jeden Ton und jedes Detail hinzu, weil alles nützlich oder schön wirkt. Das ist verständlich: Beim Gestalten möchte man Ideen zeigen. Zu viele Dinge können aber die Hauptbotschaft verstecken. Lass weg, was nicht hilft.
Jemandem zeigen, wie es geht
Medien können einer Person helfen, die nicht neben dir ist. Ein Foto kann zeigen, wo ein Spielzeug lag, und eine kurze Aufnahme kann zeigen, wie ein Klatschspiel geht. Wähle nur die Bilder oder Töne, die für die Idee nötig sind.
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