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Anfang, Mitte und Ende — Literatur, 4–6 Jahre

Geschichten haben oft einen Anfang, ein Ereignis in der Mitte und ein Ende. Literatur, 4–6 Jahre.

Eine Geschichte hat eine Form

Eine Geschichte zeigt am Anfang meist, wer da ist oder wo wir sind. Dann geschieht etwas, und am Ende sehen wir, was sich verändert hat oder wie alles ausgeht. Diese Form hilft beim Verstehen.

Warum ordnet man die Ereignisse?

Ohne eine Reihenfolge wüssten wir vielleicht nicht, warum der Drache Angst hat oder wie der verlorene Hut gefunden wurde. Erzähler ordnen die Ereignisse so, dass ein Teil zum nächsten führt, wie bei einem Tag vom Aufstehen bis zum Schlafengehen.

Drei Ereignisse ordnen

Stell dir eine Kaninchengeschichte vor: Zuerst findet Lina einen kleinen Samen, dann pflanzt und gießt sie ihn, schließlich öffnet sich eine hohe Sonnenblume. Der erste Teil beginnt die Geschichte, das Wachsen ist die Mitte, und die Blume gibt ihr ein klares Ende.

Die durcheinandergeratene Geschichte

Das spannende Ende zuerst zu erzählen ist leicht, weil wir es oft am besten behalten. Kommt die Sonnenblume aber vor dem Samen, fragt sich der Zuhörer vielleicht, woher sie kommt. Halte die Reihenfolge ein und ergänze dann die schönen Einzelheiten.

Geschichten im Alltag

Du nutzt diese Form, wenn du vom Park erzählst: Zuerst bist du angekommen, dann hast du eine Pfütze gefunden, und schließlich kamst du mit schlammigen Schuhen nach Hause. Sie hilft auch bei den Schritten für ein Brot oder beim Händewaschen.

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