Vergleiche: Bilder mit Worten machen — Literatur, 7–10 Jahre
Schriftsteller beschreiben manchmal eine Sache durch eine andere. Vergleiche und einfache Metaphern helfen, ein Gefühl, ein Geräusch oder einen Gegenstand klarer vorzustellen, wenn der Vergleich passt.
Eine Sache lässt uns eine andere sehen
Ein Vergleich sagt, dass eine Sache wie eine andere ist, oft mit „wie“. Eine Metapher spricht so, als wäre eine Sache eine andere, etwa: „Der Mond war eine Silbermünze.“ Das muss nicht wörtlich stimmen. Die Verbindung erzeugt ein Bild oder Gefühl.
Warum Dinge vergleichen?
Das Problem ist, dass Wörter wie „traurig“, „laut“ oder „hell“ zu allgemein sein können. Ein passender Vergleich gibt dem Leser etwas Vertrautes zum Vorstellen und macht ein Gefühl oder eine Szene genauer. Menschen verwenden solche Vergleiche seit Langem, weil Bilder schnell Bedeutung tragen.
Einen klaren Vergleich bauen
Beginne mit der einfachen Idee: „Der Regen war stark.“ Wähle zuerst etwas, das wie ein Vorhang fällt. Verbinde beides: „Der Regen fiel wie ein grauer Vorhang.“ Prüfe dann die Verbindung: Beides verdeckt die Sicht. Deshalb fügt das Bild ein nützliches Detail hinzu.
Ein Vergleich braucht einen Grund
Ein häufiger Fehler ist ein seltsamer Vergleich, nur weil er besonders klingt. Das ist verständlich: Ungewöhnliche Wörter wirken manchmal literarisch. Wenn der Leser aber keine Verbindung erkennt, wird das Bild unklar. Frage dich vor dem Behalten: „Was haben diese beiden Dinge gemeinsam?“
Bilder in der Alltagssprache
Vergleiche gibt es auch in Liedern, Werbung und Alltagssprache. Ein sehr unordentlicher Ort kann „ein Zoo“ sein, und ein Läufer „schnell wie der Blitz“. Solche Bilder machen Ideen lebendig. Bei Anleitungen und Warnungen sind wörtliche Worte meist klarer.
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