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Subjekt und Verb müssen zusammenpassen — Sprache, 11–13 Jahre

Ein Satz ist leichter zu verstehen, wenn Subjekt und Verb in Person und Zahl zusammenpassen.

Das Verb passt zum Subjekt

Das Subjekt zeigt, wer oder was handelt, und das Verb passt sich daran an. Wir sagen Der Vogel singt, aber Die Vögel singen: Das Verb zeigt, ob es einen Vogel oder mehrere gibt. In manchen Sprachen verändert es sich auch je nach sprechender Person.

Warum müssen sie zusammenpassen?

Wenn ein Satz mehrere Nomen enthält, ist manchmal unklar, wer handelt. Die Übereinstimmung von Subjekt und Verb gibt schnell einen Hinweis: Ein Fuchs läuft, aber zwei Füchse laufen. Das hilft besonders, wenn Subjekt und Verb weit auseinanderstehen.

Das passende Verb finden

Nehmen wir den Satz: Der Korb mit Äpfeln steht auf dem Tisch. Suche zuerst das Subjekt: Korb, nicht Äpfeln, denn der Korb steht auf dem Tisch. Korb steht im Singular, deshalb heißt es steht und nicht stehen. Die Ergänzung mit Äpfeln kann ablenken, bestimmt aber nicht das Verb.

Das nächste Nomen bestimmt es nicht immer

Ein häufiger Fehler ist, das Verb an das nächste Nomen anzupassen. In Der Korb mit alten Spielsachen war schwer steht Spielsachen näher, aber Korb ist das Subjekt, deshalb ist war richtig. Der Fehler ist verständlich, weil unsere Augen zuerst das nächste Wort bemerken; die Frage Wer handelt? hilft.

Übereinstimmung beim echten Schreiben

Du verwendest diese Übereinstimmung in Nachrichten, Geschichten, Anleitungen und Berichten, sobald ein Satz zeigt, wer etwas tut. Sie hilft Leserinnen und Lesern, der Handlung zu folgen, ohne den Satz im Kopf zu reparieren. Beim Sprechen fällt ein Fehler vielleicht nicht auf, beim sorgfältigen Schreiben schon eher.

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