Zeitformen ordnen Handlungen in der Zeit ein — Sprache, 11–13 Jahre
Verbformen zeigen, ob etwas geschehen ist, gerade geschieht oder geschehen wird. Sprache, 11–13 Jahre.
Ein Verb kann Zeit zeigen
Ein Verb benennt nicht nur eine Handlung: Seine Form kann sie vor der Gegenwart, in der Gegenwart oder nach der Gegenwart einordnen. Ich ging, ich gehe und ich werde gehen weisen auf verschiedene Zeiten. Auch Wörter wie gestern, heute oder morgen helfen dabei.
Warum die Zeit zeigen?
Leserinnen und Leser müssen wissen, wann Ereignisse geschehen, damit sie sie im Kopf ordnen können. Ein Rezept, ein Tagebucheintrag und ein Nachrichtenbericht brauchen diese Reihenfolge. Ohne sie kann Ich packe meine Tasche, nachdem ich die Schule verlassen habe, verwirrend sein.
Eine Zeitleiste bilden
Stell dir vor, heute ist Freitag. Das Spiel war am Mittwoch, also schreibst du Die Mannschaft spielte am Mittwoch. Es findet gerade statt, also schreibst du Die Mannschaft spielt heute. Es ist für Samstag geplant, also schreibst du Die Mannschaft wird morgen spielen. Zeitwörter und Verbformen ergänzen sich.
Das Zeitwort allein reicht nicht
Ein verständlicher Fehler ist, gestern zu schreiben, das Verb aber im Präsens zu lassen: Gestern gehe ich zur Schule. Das Zeitwort zeigt zwar wann, doch auch das Verb muss zu dieser Zeit passen; Gestern ging ich zur Schule ist klarer. Der Fehler entsteht, weil beide Teile Zeitinformationen tragen.
Zeit im Alltag
Du wählst Zeitformen, wenn du erzählst, was beim Training passiert ist, erklärst, wie man etwas macht, oder mit Freunden planst. Ein wissenschaftliches Protokoll nutzt sie, um eine Beobachtung von einer Vorhersage zu unterscheiden. Sie zeigen auch, ob eine Anweisung jetzt oder erst im nächsten Schritt gilt.
Weiter erkunden
Andere Sprachen
MyLeoNes™ wird geladen…