Metaphern machen Ideen sichtbar — Sprache, 11–13 Jahre
Verstehe, wie eine Metapher zwei Dinge verbindet und dadurch ein starkes Bild oder Gefühl erzeugt.
Eine Sache leiht einer anderen ihr Bild
Eine Metapher beschreibt eine Sache durch eine andere, ohne zu behaupten, dass beide wirklich dasselbe sind. „Das Klassenzimmer war ein Zoo“ bedeutet nicht, dass Tiere unter den Tischen saßen. Das Bild deutet Lärm, Bewegung und Unordnung an.
Warum Metaphern verwenden?
Manche Erfahrungen lassen sich nur schwer mit reinen Fakten erklären, besonders Gefühle, Geschwindigkeit oder Stimmung. Eine Metapher gibt dem Leser etwas Vertrautes zum Vorstellen, sodass eine große Idee schnell ankommt. Außerdem kann sie mehr andeuten, als direkt gesagt wird.
Ein Gefühl in ein Bild verwandeln
Stell dir vor, du willst zeigen, dass die Sorge nicht verschwindet. Einfach wäre: „Ich war den ganzen Tag besorgt.“ Wähle etwas Vertrautes, das nahe bleibt: „Die Sorge war ein Schatten an meinen Fersen.“ Die Metapher deutet ständige Begleitung an, ohne zu behaupten, ein echter Schatten habe die Sorge verursacht.
Sie nicht zur Tatsache machen
Ein häufiger Fehler ist, eine Metapher als wörtlichen Bericht zu lesen oder jeden Teil wie ein Rätsel zu erklären. Das ist verständlich, weil die Wörter auf der Seite sachlich wirken. Frage, welche Eigenschaft der Vergleich hervorhebt, und suche nicht in jedem Detail einen eigenen Code.
Wo das hilft
Metaphern gibt es in Romanen, Gedichten, Liedtexten, Überschriften, Filmen und im Alltag. Sie können eine Erklärung einprägsam machen, sind aber für Anleitungen oder Sicherheitswarnungen nicht immer genau genug. Verwende sie, wenn das Bild Bedeutung hinzufügt und nicht nur schmückt.
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