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Mein und dein zeigen, wem etwas gehört — Sprache, 4–6

Du lernst, wie kleine Wörter zeigen können, wem etwas gehört. Sprache, 4–6 Jahre.

Mein und dein zeigen, wem etwas gehört

Wörter wie „mein“, „dein“ und „unser“ verbinden eine Sache mit einer Person. „Mein Mantel“ verbindet den Mantel mit mir; „deine Tasse“ verbindet die Tasse mit dir. Diese kleinen Wörter helfen dir, über Sachen zu sprechen, die jemandem gehören, ohne einen langen Satz zu sagen.

Warum sagen wir, wem etwas gehört?

Wenn mehrere Tassen, Mäntel oder Bleistifte zusammenliegen, reicht „die Tasse“ vielleicht nicht. „Meine Tasse“ oder „dein Bleistift“ löst die Verwechslung schnell. Diese Wörter sagen nicht, welche Farbe oder Form der Gegenstand hat, sondern geben einen Hinweis auf seine Verbindung zu einer Person.

Wähle das Wort für die Zugehörigkeit

Ein roter Schal liegt um deinen Hals und ein blauer um meinen. Wenn ich auf den roten zeige, sage ich: „dein Schal“. Wenn du auf den blauen zeigst, sagst du: „mein Schal“. Suche zuerst die Person, die zum Schal gehört, und wähle dann „mein“ oder „dein“.

Wer spricht, ändert das Wort

Leicht sagt man „mein“ zu allem, worauf man zeigt. Das ist verständlich, weil „mein“ zeigt, was der sprechenden Person gehört, aber diese Person kann wechseln. Prüfe, wer spricht: Diese Person sagt „mein“, die andere hört „dein“.

Wo dir das hilft

Du benutzt diese Wörter, wenn du einen verlorenen Hut findest, ein Spielzeug teilst oder Mäntel wegräumst. Du kannst fragen: „Ist das deine Tasche?“ und antworten: „Nein, sie gehört meiner Schwester.“ Achte auf das kleine Wort: Es kann verhindern, dass ein Spielzeug, Buch oder Essen zur falschen Person kommt.

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