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Über die Zukunft sprechen — Fremdsprachen, 11–13 Jahre

Ein Ereignis in der Zukunft kann geplant, vorhergesagt, versprochen oder spontan entschieden sein. Sprachen verwenden dafür verschiedene Formen, weil es um verschiedene Informationen geht, nicht nur um ein späteres Datum.

Die Zukunft kann Verschiedenes bedeuten

Wenn du über morgen sprichst, kannst du einen Plan beschreiben, raten oder Hilfe anbieten. Im Englischen steht be going to oft für eine schon entstandene Absicht und will für eine spontane Entscheidung oder ein Versprechen. Andere Sprachen ordnen diese Bedeutungen anders.

Warum eine Zukunftsform nicht genügt

Wer zuhört, möchte wissen, wie sicher oder vorbereitet ein Ereignis ist. I have bought the tickets liefert einen Hinweis auf einen Plan, während I think it will rain eine Einschätzung ist. Diese Unterschiede zeigen, woher die Aussage kommt, statt jede Zukunft gleich vage klingen zu lassen.

Drei Zukünfte, drei Entscheidungen

Betrachte drei Situationen auf Englisch. Du entscheidest jetzt, einem Freund zu antworten: I’ll call you tonight. Eine Zugfahrt ist schon geplant: I’m going to visit Porto on Saturday. Dunkle Wolken liefern einen Hinweis: It’s going to rain. Das Ereignis liegt künftig, aber der Grund verändert die Form.

Die Falle einer Form für alles

Man kann will in jedem Zukunftssatz verwenden, weil es kurz ist und offensichtlich Zukunft bedeutet. Das ist verständlich: In der ersten Sprache sind vielleicht Termine wichtiger als Beweise oder Absichten. Im Englischen bleibt dann unklar, ob es ein Plan, eine Vorhersage oder eine spontane Entscheidung ist.

Pläne, Vorhersagen und Versprechen

Diese Formen begegnen dir in Wetter-Apps, Reiseplänen, Einladungen, Mannschaftsspielen und Nachrichten. I’ll help now ist etwas anderes als I’m going to help tomorrow, weil es schon geplant ist. Der Unterschied macht alltägliche Pläne und Versprechen genauer.

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