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Relativsätze — Fremdsprachen, 14–17 Jahre

Ein Relativsatz fügt einem Nomen im selben Satz zusätzliche Information hinzu. Relativwörter wie who, which und that verbinden diese Information, doch Sprachen unterscheiden sich bei erlaubten Formen und ihrer Stellung.

Eine Beschreibung in den Satz einfügen

Ein Relativsatz informiert über ein Nomen, ohne einen neuen Satz zu beginnen. In «The scientist who discovered the comet won a prize» bestimmt oder beschreibt «who discovered the comet» den Wissenschaftler. Der Teilsatz gehört zu dem Nomen, das er erklärt.

Warum Informationen verbinden?

Oft muss man eine Person oder einen Gegenstand bestimmen und zugleich sagen, was er getan hat, besitzt oder wie er ist. Zwei kurze Sätze können sich wiederholen; Relativsätze bündeln die Einzelheiten in einer klaren Beziehung. Kommas können zeigen, ob die Information das Nomen bestimmt oder nur ergänzt.

Einen Satz bilden

Beginne mit «I met a student». Ergänze die Information «She won the robotics prize». Die wiederholte Person wird zu «who»: «I met a student who won the robotics prize». Der Relativsatz folgt auf «student» und zeigt, welchen Schüler du getroffen hast.

Den Satzteil an das falsche Nomen hängen

In einem langen Satz kann das nächstgelegene Nomen wie das beschriebene wirken; deshalb ist «I spoke to the teacher of the student who won» missverständlich. Grammatisch bezieht sich «who won» meist auf «student», nicht auf «teacher». Wenn die Lehrkraft gewann, formuliere den Satz um.

Nützlich beim echten Schreiben

Relativsätze sind in Nachrichten, Bewerbungen und Erklärungen häufig: «The phone that I ordered arrived today» verbindet Gegenstand und Handlung genau. Sie bringen wichtige Einzelheiten in einen Satz, aber mehrere ineinander geschachtelte Relativsätze erschweren das Lesen.

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