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Verantwortung für künftige Generationen — Ethik, 11–13 Jahre

Lerne, warum Menschen, die noch nicht geboren sind, bei Entscheidungen über Ressourcen, Verschmutzung und langfristige Veränderungen berücksichtigt werden können.

Menschen nach uns

Künftige Generationen sind Menschen, die später leben und die Folgen unserer Entscheidungen erben können. Heute können sie nicht abstimmen, sich beschweren oder Schäden reparieren, obwohl ihr Leben davon beeinflusst werden kann, was wir bauen, nutzen oder wegwerfen. Sie mitzudenken erweitert die Gerechtigkeit um die Zeit.

Warum ihnen Raum lassen?

Eine kurzfristige Entscheidung kann heute bequem sein, spätere Entscheidungen aber erschweren. Wer zum Beispiel eine Ressource schneller verbraucht, als sie nachwachsen kann, hat jetzt einen Vorteil und begrenzt die Menschen nach uns. Dieses Konzept reagiert darauf, dass die Zukunft heute keine Stimme hat: Wir müssen die langfristigen Folgen selbst bedenken.

Der Schulgarten

Für ein Picknick kann eine Schule 100 Einwegbecher kaufen oder 25 abwaschbare Becher viermal verwenden. Die erste Möglichkeit ist schneller, erzeugt aber 100 wegzuwerfende Gegenstände. Die zweite braucht Abwaschen und Planung, verursacht bei vier Picknicks jedoch viel weniger Abfall. Wenn man an spätere Schüler denkt, wird die sparsamere Lösung überzeugender.

„Die Zukunft ist nicht mein Problem“

Ein verständlicher Fehler ist, nur an Menschen zu denken, die heute sichtbar sind, weil ihre Bedürfnisse unmittelbar und leichter zu verstehen sind. Aber zeitliche Entfernung macht die Bedürfnisse anderer nicht weniger wichtig. Wir sollten auch nicht so tun, als wüssten wir genau, was künftige Menschen wollen werden; vorsichtige Entscheidungen lassen ihnen Möglichkeiten offen.

Wo es wichtig ist

Das ist wichtig beim Verbrauch von Strom und Wasser, beim Kauf langlebiger Dinge sowie beim Schutz von Lebensräumen und der Planung von Gebäuden und Verkehr. Eine Person kann ein großes Problem nicht allein lösen; manche Entscheidungen brauchen öffentliche Maßnahmen. Trotzdem hilft die Frage „Lässt das späteren Menschen gute Möglichkeiten?“ bei alltäglichen und gemeinsamen Entscheidungen.

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