Tiere sicher versorgen — Ethik, 4–6 Jahre
Tiere können Schmerz, Angst und Wohlbefinden empfinden, aber ihre Wünsche nicht mit Worten erklären. Wir behandeln sie vorsichtig, geben ihnen, was sie brauchen, und fragen eine erwachsene Person, bevor wir uns nähern.
Tiere brauchen behutsame Pflege
Ein Tier ist kein Spielzeug, das weiterspielen muss, wenn wir es wollen. Es braucht Futter, Wasser, Ruhe und einen sicheren Ort und möchte vielleicht allein sein. Sanfte Hände und eine ruhige Stimme zeigen Fürsorge.
Warum Tiere unsere Fürsorge brauchen
Ein Haustier oder kleines Tier kann sein Zuhause nicht wählen, Futter kaufen oder so um Hilfe rufen wie wir. Menschen kümmern sich um Tiere, weil unsere Entscheidungen sie schützen oder ihnen schaden können. Fürsorge bedeutet, ihre Bedürfnisse zu beachten, nicht nur ihre Gesellschaft zu genießen.
Ein müder Hund
Luca sieht einen Hund unter einem Tisch liegen. Erst bleibt er etwas entfernt, dann fragt er den Besitzer: „Darf ich ihn streicheln?“ Der Besitzer sagt Nein, weil der Hund müde ist. Luca akzeptiert es, bleibt ruhig und lässt den Hund schlafen.
„Es mag mich, also ist es sicher“
Ein Kind denkt vielleicht, ein freundlich wirkendes Tier wolle gestreichelt werden, besonders wenn es mit dem Schwanz wedelt oder näher kommt. Das ist verständlich, aber es kann Angst haben, krank sein oder Futter schützen. Frag den Besitzer und lass das Tier selbst näher kommen.
Bei Haustieren und Wildtieren
Diese Fürsorge gilt für ein Haustier, ein Insekt im Garten und einen Vogel im Park. Wirf Müll in den Eimer, lass Wildtiere in Ruhe und sag einer erwachsenen Person, wenn ein Tier verletzt ist. Füttere oder nimm ein unbekanntes Tier nicht ohne Hilfe.
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