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Opportunitätskosten — Wirtschaft, 11–13 Jahre

Jede Entscheidung nutzt etwas Begrenztes und versperrt dadurch eine andere Möglichkeit. Opportunitätskosten sind die beste wichtige Möglichkeit, auf die man verzichtet, nicht alle denkbaren Möglichkeiten.

Worauf man verzichtet

Opportunitätskosten einer Entscheidung sind die beste Alternative, für die man sich nicht entscheidet. Wenn du eine Stunde spielst statt zu lesen, sind die Kosten das Lesen, das dir am wichtigsten erscheint, nicht jede mögliche Tätigkeit. Es geht um die nächstbeste Möglichkeit, nicht um den Preis.

Warum diese Idee hilft

Menschen zählen oft auf, was ihnen eine Entscheidung bringt, aber sie vergessen, was dadurch nicht möglich ist. So kann eine scheinbar kostenlose Entscheidung kostenlos wirken. Opportunitätskosten machen den verborgenen Verzicht sichtbar, damit man Möglichkeiten fairer vergleichen kann.

Eine Entscheidung am Samstag

Leo hat am Samstag drei freie Stunden. Er kann 18 € verdienen, indem er einem Nachbarn hilft, Fußball trainieren oder einen Film sehen; nach dem Geldverdienen ist Fußball seine nächstbeste Wahl. Hilft er dem Nachbarn, sind die Opportunitätskosten das Training, nicht 18 €. Wählt er Fußball, verzichtet er auf die 18 €.

Nicht jede verpasste Möglichkeit

Es ist ein verständlicher Fehler, jede nicht gewählte Tätigkeit als Opportunitätskosten zu bezeichnen. Vielleicht gibt es zehn Möglichkeiten, aber für diese Idee zählt nur die beste Alternative. Eine vollständige Liste kann den echten Vergleich verdecken statt ihn zu klären.

Entscheidungen im Alltag

Eine Familie nutzt Opportunitätskosten, wenn sie zwischen einem Urlaub und dem Ersatz eines alten Autos entscheidet. Eine Stadt nutzt sie, wenn das Grundstück für eine neue Schule nicht zugleich ein Sportplatz werden kann. Auch du kannst fragen, welche wertvolle Möglichkeit zurückbleibt, bevor du etwas als kostenlos bezeichnest.

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