Die Erosion — Geowissenschaften, 7–10 Jahre
Erosion ist das Abtragen und Wegtransportieren von Gestein und Boden durch Wasser, Wind, Eis oder die Schwerkraft. Sie verändert die Landschaft langsam.
Boden kann weggetragen werden
Regenwasser kann lockeren Boden mitnehmen, Wind kann Staub bewegen und Eis kann beim Vorrücken Steine schleifen. Dieses Abtragen und Transportieren von Material nennt man Erosion. An einem Tag bemerkt man sie oft kaum, nach vielen Jahren sind die Folgen deutlich.
Warum ist Erosion wichtig?
Man musste erklären, warum Klippen kleiner werden, Täler tiefer und Boden von Feldern abgetragen wird. Erosion verbindet diese Veränderungen mit Wasser, Wind, Eis und Schwerkraft. Wer sie versteht, kann fruchtbaren Boden schützen und Straßen, Brücken und Gebäude sicherer planen.
Ein schlammiger Bach
Nach starkem Regen wird ein Bach braun. Zuerst lösen Regentropfen lockeren Boden an einem kahlen Hang. Dann trägt das fließende Wasser die kleinen Teilchen in den Bach. Später, wenn es langsamer wird, lagert sich Schlamm am Ufer ab. Der Boden hat sich bewegt: Das ist Erosion und Ablagerung.
Die häufige Verwechslung
Man könnte jeden Riss in einem Gestein Erosion nennen, weil beides es beschädigt aussehen lässt. Ein Riss durch Erwärmen und Abkühlen kann das Gestein aber nur am selben Ort zerbrechen. Für Erosion muss Material weggetragen werden; Zerbrechen ohne Bewegung ist Verwitterung, nicht Erosion.
Boden schützen
Pflanzen halten Boden mit ihren Wurzeln fest, und ihre Blätter bremsen die Kraft fallender Regentropfen. Landwirte können Pflanzenbedeckung stehen lassen, quer zum Hang anbauen oder Terrassen anlegen. Das verlangsamt Wasser, verhindert aber nicht jede Erosion, besonders bei starken Stürmen.
Weiter erkunden
Andere Sprachen
MyLeoNes™ wird geladen…