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Spielende und Publikum — Theater, 4–6 Jahre

Theater wird zwischen Spielenden und Zuschauenden geteilt. Theater, 4–6 Jahre.

Eine Spielwelt teilen

Die Spielenden treffen Entscheidungen, die das Publikum sehen und verstehen kann. Das Publikum schaut zu, hört zu und stellt sich die Welt mit ihnen vor. Eine Aufführung ist eine Begegnung: Eine Gruppe zeigt eine Spielwelt, die andere schenkt ihr Aufmerksamkeit.

Warum gibt es ein Publikum?

Ohne Publikum können die Spielenden weiterspielen, aber niemand teilt ihre Entscheidungen. Das Publikum gibt einen Grund, die Geschichte zu zeigen, und macht sichtbar, was verständlich ist. Seit langer Zeit versammeln sich Menschen, um Geschichten, Lieder und Handlungen anzuschauen.

Einen kleinen Samen zeigen

Schritt 1: Eva geht in die Hocke und hält die Hände wie einen Samen zusammen. Schritt 2: Langsam streckt sie sich wie eine Pflanze nach oben. Schritt 3: Das Publikum bleibt ruhig und beobachtet die Veränderung. Schritt 4: Eva öffnet die Arme wie Blätter. Durch klare, langsame Bewegungen kann man sich das Wachsen vorstellen.

Die Publikums-Falle

Es ist verständlich, während einer Aufführung zu sprechen oder zu lachen, weil man aufgeregt ist oder mitmachen möchte. Geräusche können aber die Worte der Spielenden verdecken und es anderen schwer machen, sich etwas vorzustellen. Unterstützung zeigt man durch aufmerksames Zuschauen, Ruhe während der Szene und Applaus danach.

Publikum sein – auch anderswo

Gutes Publikum zu sein hilft bei einem Puppenspiel, Konzert, Vorlesen oder einer Präsentation in der Familie. Man schaut zur vortragenden Person, hört bei wichtigen Stellen zu und wartet mit der Antwort bis zum Schluss. So kann ihre Arbeit wirklich ankommen.

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