Häufigkeitstabellen und Diagramme — Daten, 11–13 Jahre
Wiederholte Antworten zu zählen macht aus einer unübersichtlichen Liste ein lesbares und vergleichbares Muster.
Von der Liste zum Muster
Eine Häufigkeitstabelle zeigt jede mögliche Antwort und wie oft sie vorkommt. Ein Diagramm stellt dieselben Zahlen sichtbar dar, sodass man Unterschiede schnell erkennt. Bei Kategorien stehen die Balken getrennt, denn „Katze“, „Hund“ und „Fisch“ sind verschiedene Gruppen.
Warum Häufigkeiten zählen?
Eine Roh-Liste hilft beim Prüfen einzelner Antworten, zeigt aber das Ganze nur schwer. Häufigkeiten lösen das Problem, indem gleiche Antworten gruppiert werden, ohne ihre Anzahl zu verlieren. Tabellen gab es vor modernen Diagrammen; Diagramme machen Vergleiche schneller.
Ein Balkendiagramm erstellen
Neun Schülerinnen und Schüler notieren ihr Verkehrsmittel: Bus, zu Fuss, Bus, Auto, zu Fuss, Bus, Velo, Auto, Bus. Gezählt wird: Bus 4, zu Fuss 2, Auto 2, Velo 1. Die Kategorien kommen auf die waagrechte, die Zahlen 0 bis 4 auf die senkrechte Achse. Die getrennten Balken sind 4, 2, 2 und 1 hoch.
Die Form statt der Skala lesen
Oft vergleicht man die sichtbare Balkenlänge, ohne die Achsenbeschriftung zu prüfen. Das ist verständlich: Das Auge bemerkt die Form vor kleinen Zahlen. Beginnt eine Achse aber bei 90, können 91 und 95 sehr verschieden wirken. Lies deshalb Skala und Einheiten zuerst.
Diagramme im Alltag
Wetter-Apps zeigen Temperatur und Niederschlag über den Tag in Diagrammen. Sportberichte stellen Punkte, Zeiten oder Ballbesitz dar, damit man ein Spiel schnell vergleichen kann. Geschäfte und öffentliche Dienste untersuchen die Nachfrage, doch ein Diagramm braucht klare Beschriftung, Skala und Datenquelle.
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