Eine Stichprobe kann unfair sein — Daten, 11–13 Jahre
Eine Stichprobe kann leicht zu sammeln sein und trotzdem die größere Gruppe schlecht vertreten. Wer einbezogen wurde, wer fehlt und wie die Personen ausgewählt wurden, kann eine Verzerrung zeigen.
Die Stichprobe soll die Gruppe abbilden
Oft untersucht man eine kleinere Stichprobe, um etwas über eine größere Gruppe zu erfahren. Eine brauchbare Stichprobe enthält wichtige Arten von Menschen, Orten oder Dingen ungefähr im richtigen Verhältnis. Sie muss nicht jedes Detail kopieren, sollte aber keinen schwer erreichbaren Teil auslassen.
Warum ist die Auswahl wichtig?
Das Problem ist, dass die am leichtesten erreichbaren Menschen nicht wie alle anderen sein müssen. Fragt man nur die Spieler einer Mannschaft, ob die Schule mehr Sport braucht, werden die Antworten wahrscheinlich in eine Richtung gehen. Das Ergebnis beschreibt dann vielleicht die Befragten, nicht die ganze Schule.
Eine fairere Schulumfrage
Eine Schule möchte wissen, wie ihre Schülerinnen und Schüler ankommen. Fragt man die ersten 20 bei den Fahrradständern, sind Radfahrende überrepräsentiert. Besser ist eine Auswahl aus allen Jahrgängen und mehreren Eingängen, bei der jede Person eine Chance hat. Danach vergleicht man die Antworten mit der gesamten Vielfalt der Schule.
Eine große Stichprobe ist nicht automatisch fair
Es klingt vernünftig, dass mehr Befragte die Antwort immer verbessern. Doch 1.000 Antworten aus einer engen Gruppe können weniger nützlich sein als 100 gut ausgewählte aus der ganzen Bevölkerung. Die Größe verringert Zufallsschwankungen, behebt aber keine verzerrte Auswahl.
Umfragen und Entscheidungen
Regierungen, Firmen und Forschende nutzen Stichproben, wenn eine Befragung aller zu viel Zeit oder Geld kosten würde. Eine Lebensmittelumfrage, Meinungsumfrage oder Produktprüfung kann eine echte Entscheidung beeinflussen. Vor dem Vertrauen auf das Ergebnis sollte man prüfen, wer eingeladen war und wer vielleicht fehlte.
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