Histogramme — Daten, 14–17 Jahre
Sieh, wie sich Zahlenwerte verteilen, wenn man sie in Intervalle einteilt. Daten, 14–17 Jahre.
Was ein Histogramm zeigt
Ein Histogramm zeigt, wie viele Zahlenwerte in jedes Intervall fallen, etwa 0–10 oder 10–20 Minuten. Aneinandergrenzende Balken zeigen, dass die Intervalle lückenlos sind; je nach Skala steht die Höhe oder die Fläche für die Datenmenge. So erkennt man die Form der Verteilung schnell.
Warum Werte gruppieren
Eine lange Liste von Messwerten ist schwer zu lesen und zu vergleichen. Histogramme wurden entwickelt, um viele Beobachtungen als Bild darzustellen, ohne das Gesamtmuster zu verlieren. Sie helfen nicht dabei, einen einzelnen exakten Wert zu finden, sondern zeigen Häufungen, Streuungen und Lücken.
Eines erstellen
Nehmen wir 20 Fahrzeiten in Minuten: 0–10: 3 Fahrten, 10–20: 8, 20–30: 6, 30–40: 3. Zeichne vier aneinandergrenzende Balken mit diesen Höhen. Der höchste Balken zeigt, dass 10–20 die häufigste Klasse ist; nicht jede Fahrt dauerte deshalb 15 Minuten.
Die Falle
Oft liest man jeden Balken so, als hätten alle Werte darin die Mitte des Intervalls. Das wirkt naheliegend, weil ein gruppiertes Intervall nur eine Beschriftung hat; die ursprünglichen Werte können aber überall darin liegen. Ein Histogramm zeigt einen Wertebereich, nicht die genaue Lage jedes einzelnen Werts.
Wo es vorkommt
Histogramme werden für Regenmengen, Lieferzeiten, Testergebnisse, Bauteilgrößen und Sensormessungen verwendet. Eine Fabrik sieht damit vielleicht, dass die meisten Teile nahe am Sollmaß liegen, während ein langer Ausläufer ein Produktionsproblem zeigen kann. Das Bild ist nützlich, aber die Intervallwahl beeinflusst, was auffällt.
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