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Kategorien und Messwerte — Daten, 7–10 Jahre

Manche Daten nennen Gruppen, andere sagen, wie viel oder wie viele. Der Unterschied hilft uns, Informationen sinnvoll zu notieren und zu vergleichen.

Zwei Arten von Daten

Daten können eine Kategorie beschreiben, etwa eine Lieblingsfarbe oder eine Tierart. Sie können auch eine Zahl nennen, die wir zählen oder messen, etwa sechs Tiere oder 24 Zentimeter. Das eine zeigt die Gruppe, das andere wie viel oder wie viele.

Warum unterscheiden?

Die Datenart entscheidet, welche Antwort sinnvoll ist. Wir können zählen, wie viele Kinder Rot gewählt haben, aber nicht die Lieblingsfarbe mitteln. Gemessene Körpergrößen kann man vergleichen; Wörter wie groß und klein brauchen klare Gruppen oder Beschreibungen.

Tierdaten ordnen

Eine Klasse notiert ihre Haustiere: Hund, Fisch, Hund, Katze, Fisch, Hund. Zuerst bestimmen wir die Kategorie: Tierart. Dann gruppieren wir gleiche Antworten. Zum Schluss zählen wir: Hunde 3, Fische 2, Katzen 1. Nun lassen sich die Zahlen vergleichen.

Die Falle: Wörter in falsche Zahlen verwandeln

Ein Kind kann Hund die 1, Katze die 2 und Fisch die 3 geben und diese Bezeichnungen dann wie Messwerte behandeln. Das wirkt verständlich, weil Zahlen verwendet werden. Doch es sind nur Gruppennamen: Ein Fisch ist nicht dreimal so viel wie ein Hund, und ihr Durchschnitt bedeutet nichts Nützliches.

Wo das hilft

Ein Geschäft erfasst zwei Datenarten: die Farbe jedes T-Shirts und seinen Preis. Die Farbe hilft, T-Shirts im Regal zu gruppieren; der Preis erlaubt Kostenvergleiche und Summen. Auch Wetterdaten verbinden Kategorien wie sonnig oder regnerisch mit Messwerten wie 18 Grad Celsius.

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