Funktionen: wiederverwendbare Aktionen — Informatik, 11–13 Jahre
Eine Funktion gibt einer nützlichen Gruppe von Anweisungen einen Namen, damit man sie wiederverwenden kann.
Eine benannte Aktion
Eine Funktion ist eine kleine Aufgabe mit einem Namen in einem Programm. Man legt einmal fest, was sie tut, und ruft sie bei Bedarf auf; manche Funktionen bekommen Eingaben und liefern eine Antwort.
Warum Anweisungen bündeln
Ohne Funktionen müsste man dieselben Anweisungen überall kopieren. Programme würden dadurch lang und fehleranfällig: Jede Korrektur müsste mehrfach gemacht werden. Funktionen ordnen große Programme und geben jeder Aufgabe einen einzigen Wartungsort.
Eine Funktion für den Preis
Erstelle eine Funktion namens Gesamt, die einen Preis erhält und 2 Euro Lieferkosten addiert. Mit 5 ergibt sie 5 plus 2 gleich 7. Mit 12 ergibt dieselbe Aufgabe 14; die Regel steht nur einmal im Programm.
Die versteckte Eingabe
Ein häufiger Fehler ist, eine Funktion von einem bestimmten Wert außerhalb abhängig zu machen und sie dann überall zu erwarten. Das wirkt zunächst bequem, versteckt aber ihre Bedürfnisse. Übergib wichtige Eingaben klar, damit man sie testen und wiederverwenden kann.
Wiederverwendbare Werkzeuge
Funktionen gibt es in Spielen zum Springen, in Karten zum Berechnen von Entfernungen und in Apps zum Prüfen eines Passworts. Auch ein Rezept oder eine wiederverwendbare Maschineneinstellung arbeitet ähnlich: Eine zuverlässige Methode passt zu vielen Fällen.
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