Der Befehlszyklus der CPU — Informatik, 11–13
Ein Prozessor versteht ein ganzes Programm nicht auf einmal. Er wiederholt einen Ablauf: Er holt einen Befehl, entschlüsselt ihn, führt ihn aus und macht mit dem nächsten weiter.
Ein Befehl nach dem anderen
Eine CPU arbeitet eher wie jemand, der ein Rezept Schritt für Schritt liest, als wie jemand, der den ganzen Plan auf einmal sieht. Sie holt den nächsten Befehl, erkennt die kleine Aufgabe, führt sie aus und merkt sich die Stelle.
Warum es diesen Ablauf gibt
Ein Computer braucht eine zuverlässige Methode, um gespeicherte Befehle in Handlungen umzusetzen. Kleine Schritte erlauben derselben Hardware, viele Programme auszuführen; ohne diesen Ablauf wäre ein Programm nur eine unbewegte Liste.
Zwei Zahlen addieren
Stell dir vor, ein Programm soll 7 + 5 berechnen. Zuerst holt die CPU den Befehl zum Addieren; dann holt sie 7 und 5, deutet den Vorgang und führt ihn aus; zuletzt speichert sie 12 und holt den nächsten Befehl.
Die CPU denkt nicht
Es ist verständlich zu sagen, eine CPU verstehe ein Spiel oder treffe eine kluge Entscheidung, weil ihre Ergebnisse so wirken. Tatsächlich folgt sie nur sehr schnell erlaubten Befehlen; sind diese falsch, entsteht der Fehler bloß schneller.
Warum Geschwindigkeit wichtig ist
Jeder Klick, Ton, jede Berechnung und jedes bewegte Bild braucht viele Befehlszyklen. Eine schnellere CPU schafft mehr Zyklen pro Sekunde, aber sie repariert weder unklare Befehle noch unnötige Arbeit im Programm.
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