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Koordinaten und Raster — Informatik, 7–10 Jahre

Ein Raster gibt jedem Ort eine Position. Programme verwenden Positionen, um Figuren zu platzieren, Formen zu zeichnen und Dinge gezielt zu bewegen.

Jedem Ort eine Adresse geben

Eine Koordinate ist die Adresse eines Ortes in einem Raster. Meist sagt die erste Zahl, wie weit man zur Seite geht, und die zweite, wie weit nach oben oder unten. Das Paar (3, 2) meint ein genaues Feld, keine ungefähre Gegend.

Warum Koordinaten verwenden?

Ein Computer kann eine Figur nicht mit „irgendwo nahe der Ecke“ platzieren. Er braucht Zahlen für eine genaue Position, damit Bilder und Spiele zuverlässig aufgebaut werden. Die Idee des Rasters stammt aus Karten und Geometrie, wo man Orte genau beschreiben musste.

Sich in einem Raster bewegen

Ein Roboter startet bei (2, 1). Die Anweisung „3 Felder nach rechts“ verändert die erste Zahl: 2 + 3 = 5, also kommt er zu (5, 1). Danach verändert „2 Felder nach oben“ die zweite Zahl: 1 + 2 = 3. Die neue Position ist (5, 3).

Die Falle: Zahlen vertauschen

Ein häufiger Fehler ist, (3, 5) als fünf zur Seite und drei nach oben zu lesen. Das wirkt logisch, weil beide Zahlen gleich wichtig aussehen, aber das Programm hat ihnen verschiedene Aufgaben gegeben. Liest man zuerst die waagerechte und dann die senkrechte Position, bleibt jede Adresse eindeutig.

Wo es hilft

Spiele verwenden Koordinaten, um Spieler, Schätze oder Hindernisse auf dem Bildschirm zu platzieren. Zeichenprogramme nutzen sie für die Ecken von Formen, und Karten verwenden eine ähnliche Idee für Orte. Koordinaten helfen, wenn die genaue Position wichtig ist.

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