Legierungen — Chemie, 11–13 Jahre
Wie das Mischen von Metallen oder eines Metalls mit wenig eines anderen Elements seine Eigenschaften verbessern kann.
Was eine Legierung ist
Eine Legierung ist ein fester Stoff aus einem Metall und einem oder mehreren anderen Elementen. Unterschiedlich große Atome können sie härter, stabiler oder weniger leicht verbiegbar machen als das reine Metall, während sie nützliche Metalleigenschaften behält.
Warum Legierungen hergestellt werden
Reine Metalle haben oft eine nützliche Eigenschaft, aber auch eine Schwäche: Kupfer leitet Strom gut, ist jedoch ziemlich weich, und Eisen ist stabil, kann aber spröde werden oder rosten. Eine Legierung passt das Material an eine bestimmte Aufgabe an.
Von Eisen zu Stahl
Eisen ist stabil, kann sich aber verbiegen oder rosten, was seine Verwendung einschränkt. Fügt man etwas Kohlenstoff hinzu, entsteht Stahl: Kohlenstoffatome sitzen zwischen den Eisenatomen und machen das Gefüge härter. Je nach Menge und Behandlung eignet sich Stahl für Brücken, Werkzeuge oder Besteck.
Eine Legierung ist nicht bloß eine sichtbare Mischung
Es ist verständlich zu denken, eine Legierung müsse getrennte Stücke der einzelnen Stoffe zeigen, wie Sand und Perlen. Bei einer Legierung werden die Bestandteile geschmolzen und in einer festen Struktur verteilt; meist kann man sie nicht von Hand trennen, obwohl die Atome nicht alle gleich sind.
Legierungen um uns herum
Edelstahl wird für Spülen, Töpfe und medizinische Werkzeuge verwendet, weil er stabil ist und Korrosion besser widersteht als gewöhnliches Eisen. Messing besteht hauptsächlich aus Kupfer und Zink und eignet sich für Wasserhähne und Musikinstrumente, weil es formbar, zäh und klangvoll ist.
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