Rost: wenn sich Eisen verändert — Chemie, 4–6 Jahre
Eisen kann sich langsam verändern, wenn es auf Wasser und Luft trifft. Rost ist kein Schmutz, den man einfach abwischen kann, sondern ein neues, bröseliges Material.
Was Rosten ist
Rosten ist eine langsame Veränderung von Eisen oder Stahl. Eine graue oder glänzende Oberfläche kann orangebraun, rau und bröselig werden, wenn Wasser und Luft darauf bleiben. Rost ist ein neues Material und nicht bloß Schmutz.
Warum man es bemerkte
Menschen brauchten Brücken, Werkzeuge und Fahrräder, die stabil blieben, doch rostiges Eisen kann schwach werden. Sie bemerkten, dass nasses Metall schneller rostete als trockenes, besonders am Meer. Deshalb lernte man, Eisen mit Farbe, Öl oder einer Abdeckung zu schützen.
Ein einfacher Rosttest
Lege einen Eisennagel in einen trockenen Becher und einen zweiten in einen Becher mit etwas Wasser. Lass beide einige Tage stehen und bitte einen Erwachsenen, mit dir nachzusehen. Der trockene Nagel sieht vielleicht fast gleich aus, der nasse kann orangebraune Flecken bekommen. Wasser und Luft konnten ihn stärker verändern.
Der verständliche Irrtum
Man kann Rost leicht für Schlamm halten, weil er braun und rau ist und ein Tuch lose Stückchen entfernt. Doch das Wegwischen macht das Eisen nicht wieder glänzend. Das Eisen selbst hat sich verändert, deshalb kann Rost zurückkommen.
Metall schützen
Farbe an einem Tor, Öl an einem Werkzeug und eine Abdeckung für ein Fahrrad halten Wasser vom Eisen fern. Dadurch rostet es langsamer, und der Gegenstand bleibt länger brauchbar. Nach dem Regen ein Metallspielzeug oder Werkzeug zu trocknen, ist dieselbe Idee im Kleinen.
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