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Pflanzen können färben und Flecken machen — Chemie, 4–6 Jahre

Manche Pflanzenstoffe haben kräftige Farben, die in Wasser oder auf Stoff übergehen. Menschen nutzen diese Chemie für Farbstoffe, und alltägliche Flecken zeigen dieselbe Idee im Kleinen.

Pflanzenfarbe kann übergehen

Eine rote Beere, eine Rote Bete oder eine Blüte enthält Farbstoffe in ihren Zellen. Wasser kann einen Teil dieser Farbe herauslösen, und sie kann anschließend in Papier, Stoff oder ein anderes Material eindringen.

Warum breitet sich die Farbe aus?

Bevor moderne Farben üblich waren, brauchte man Möglichkeiten, Kleidung, Bilder und Gegenstände zu färben. Pflanzenfarbstoffe halfen dabei, weil ihre Farbstoffe freigesetzt und transportiert werden konnten, obwohl jede Pflanze eine andere Farbe und Stärke ergab.

Rote-Bete-Wasser herstellen

Gib drei kleine Stücke Rote Bete in einen Becher und füge mit einer erwachsenen Person warmes Wasser hinzu. Warte zehn Minuten und entferne die Stücke: Das Wasser ist rosa, weil Pflanzenfarbe hineingelangt ist. Tauche einen Papierstreifen hinein und lass ihn trocknen, um den Fleck zu sehen.

Farbe ist nicht immer Farbe zum Malen

Es ist verständlich zu denken, alles Farbige sei einfach Farbe auf der Oberfläche. Manche Farben stammen jedoch aus Stoffen im Material und können sich mit Wasser, Licht oder beim Waschen ausbreiten, verblassen oder verändern.

Farbstoffe und Lebensmittelflecken

Diese Idee findet man bei natürlichen Textilfarben, Lebensmittelfarbstoffen und dem violetten Fleck von Beeren. Sie erklärt auch, warum ein mit Fruchtsaft bekleckertes Tuch schnell gewaschen werden sollte: Die Farbstoffe sind bereits in die Fasern eingedrungen.

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