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Feuer braucht Luft — Chemie, 4–6 Jahre

Eine Flamme ist eine schnelle chemische Veränderung, bei der Wärme und Licht entstehen. Sie braucht etwas Brennbares und Luft um sich herum und geht aus, wenn eines davon fehlt.

Was eine Flamme braucht

Eine Flamme brennt weiter, wenn sie Brennstoff, etwa Kerzenwachs, und Luft um sich hat. Der Brennstoff wird zu neuen Gasen, während Wärme und Licht entstehen. Nimmt man den Brennstoff oder die Luft weg, erlischt die Flamme.

Warum das wichtig ist

Menschen nutzen Feuer seit Langem zum Wärmen, Kochen und Leuchten, doch Feuer kann sich ausbreiten und Schaden anrichten. Wer seine Bedürfnisse versteht, kann es kontrollieren: Der Docht liefert Brennstoff, ein Deckel kann die Luft abschneiden. Diese Idee entstand durch das Beobachten von Flammen.

Eine Kerze abdecken

Ein Erwachsener zündet sicher eine kleine Kerze an. Zuerst brennt die Flamme an der offenen Luft. Dann stellt der Erwachsene ein Glas darüber, ohne das heiße Wachs zu berühren. Nach kurzer Zeit wird die Flamme kleiner und erlischt, weil die Luft im Glas nicht mehr ersetzt wird.

Der verständliche Irrtum

Es ist verständlich, eine Flamme für einen kleinen Gegenstand zu halten, der von selbst weiterleuchtet, besonders weil Luft unsichtbar ist. Doch eine Flamme ist ein Vorgang und kein fester Körper. Sie braucht ständig Brennstoff und Luft, so wie Menschen Nahrung und Luft brauchen.

Feuer kontrollieren

Eine Kerze erlischt, wenn ihr Wachs verbraucht ist, und beim Kochen wird eine Gasflamme durch weniger Brennstoff kleiner. Feuerwehrleute benutzen oft Wasser oder eine besondere Abdeckung, um Feuer zu kühlen oder von Luft fernzuhalten. Probiere Flammen nie allein aus: Ein Erwachsener muss Kerzen, Streichhölzer und heiße Gegenstände bedienen.

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