Dichte: wie viel Stoff hineinpasst — Chemie, 7–10 Jahre
Manche Gegenstände sind für ihre Größe schwer, andere leicht. Die Dichte vergleicht, wie viel Stoff in denselben Raum gepackt ist, und erklärt, warum manche Dinge schwimmen und andere sinken.
Stoff im Raum
Die Dichte zeigt, wie viel Stoff in einem bestimmten Raum steckt. Ein kleiner Metallwürfel kann schwerer sein als ein viel größerer Schwamm, weil sein Stoff dichter gepackt ist. Dichte bedeutet also nicht einfach Größe oder Gewicht, sondern vergleicht beides.
Warum Größe und Masse vergleichen?
Eine Waage allein sagt nicht, wie ein Stoff beschaffen ist, denn ein großes Stück wiegt meist mehr als ein kleines. Wissenschaftler brauchten einen fairen Vergleich zwischen Proben verschiedener Größe. Die Dichte ermöglicht ihn und hilft, Stoffe zu erkennen sowie schwimmende, sinkende oder ausgeglichene Gegenstände zu entwerfen.
Ein geheimnisvoller Würfel
Ein Würfel hat eine Masse von 200 Gramm und ein Volumen von 50 Kubikzentimetern. Teile die Masse durch das Volumen: 200 ÷ 50 = 4 Gramm pro Kubikzentimeter. Wenn eine Vergleichstabelle diese Dichte einem bestimmten Metall zuordnet, ist das ein guter Hinweis auf den Stoff.
Schwer bedeutet nicht dicht
Es ist verständlich, einen großen Gegenstand dicht zu nennen, wenn er schwer wirkt, denn die Hände spüren seine Gesamtmasse. Ein großer Gegenstand kann aber nur deshalb schwerer sein, weil er mehr Stoff enthält. Für einen fairen Vergleich braucht man gleiche Volumen oder Masse geteilt durch Volumen.
Boote und Ballons
Ein Stahlschiff kann schwimmen, weil seine hohle Form viel Luft enthält und dadurch die durchschnittliche Dichte kleiner als die von Wasser ist. Eine massive Stahlkugel sinkt. Heißluftballons steigen, wenn die Luft innen weniger dicht als die kühlere Außenluft ist. Form und Temperatur können die durchschnittliche Dichte verändern.
Weiter erkunden
Andere Sprachen
MyLeoNes™ wird geladen…