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Verdauung: Nahrung in verwertbare Nährstoffe umwandeln — Biologie, 11–13 Jahre

Nahrung kann dem Körper nicht helfen, solange sie aus großen Stücken besteht. Die Verdauung zerlegt sie in kleine Stoffe, die ins Blut gelangen und von Zellen genutzt werden können.

Was die Verdauung tut

Verdauung bedeutet, dass der Körper Nahrung zerlegt. Zähne und Muskeln zerkleinern sie, während Säfte einige große Moleküle in kleinere umwandeln, zum Beispiel in Glucose und Aminosäuren. Diese können durch die Wand des Dünndarms ins Blut gelangen.

Warum muss Nahrung zerlegt werden?

Das Problem ist die Größe: Ein Stück Brot kann die Darmwand nicht durchqueren, kleine Glucosemoleküle aber schon. Die Verdauung löst das mit Bewegungen, Säuren und Enzymen. Forschende erkannten dies, indem sie Organe, Verdauungssäfte und aufgenommene Stoffe untersuchten.

Ein Bissen Brot

Stell dir vor, du isst einen Bissen Brot. Zuerst zerkleinern ihn die Zähne, und der Speichel beginnt, Stärke zu verändern; danach mischt der Magen ihn mit Säure. Im Dünndarm zerlegen Enzyme die Stärke weiter zu Glucose. Der Darm nimmt die Glucose ins Blut auf, während die meisten Ballaststoffe in den Dickdarm weiterwandern.

Der Magen ist nicht das ganze System

Ein häufiger Fehler ist zu sagen, dass der Magen alle Nahrung verdaut und direkt in den Körper schickt. Das klingt verständlich, weil der Magen bekannt ist und die Nahrung dort ankommt. Tatsächlich beginnt die Verdauung im Mund, setzt sich in mehreren Organen fort, und die meisten Nährstoffe werden im Dünndarm aufgenommen.

Verdauung bei Entscheidungen im Alltag

Die Verdauung erklärt, warum abwechslungsreiches Essen wichtig ist: Der Körper braucht verschiedene kleine Nährstoffe, nicht nur eine Nahrungssorte. Sie erklärt auch, warum Ballaststoffe nützlich sind, obwohl die meisten nicht aufgenommen werden. Angaben auf Lebensmitteln, ärztliche Ratschläge und Behandlungen bei Verdauungsproblemen nutzen dieses Wissen.

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